SCP-Neuzugang will nicht gegen den Abstieg spielen

Paderborn - Gleich nach der ersten öffentlichen Trainingseinheit schnappte sich Neuzugang Mohamed Dräger, der in der letzten Woche vom SC Freiburg ausgeliehen wurde (TAG24 berichtete), einen Stift und schrieb Autogramme für den SCP.

Auch Mohamed Dräger (21) wurde bei der ersten Trainingseinheit Blut abgenommen.
Auch Mohamed Dräger (21) wurde bei der ersten Trainingseinheit Blut abgenommen.

Sein Vater, der extra nach Paderborn gereist war, begleitete den 21-jährigen Deutsch-Tunesier bei seinem ersten Training, damit sich sein Sprössling nicht so alleine fühlt. Denn für diesen ist der Schritt zum SCP etwas komplett neues. "Ich bin zum ersten Mal überhaupt von zu Hause weg", wird er in der Neuen Westfälischen zitiert.

Auf seinen neuen Trainer hält Dräger große Stücke. "Der weiß genau was er will und er fordert das auch so ein. Da wird nicht lange um den heißen Brei geredet", erklärte der flinke Außenbahnspieler der bei Steffen Baumgart durchaus Ähnlichkeiten zu seinem alten Coach Christian Streich sieht.

Bis 2020 ist Dräger nun an den SCP gebunden und möchte beim Club auf der rechten Seite für Furore sorgen. Dabei ist er durchaus selbstbewusst und weiß, was er mit Paderborn erreichen will.

"Nur weil wir jetzt aufgestiegen sind, heißt das doch nicht, dass wir jetzt gegen den Abstieg spielen", stellte er klar.

Reichlich Erfahrung bringt der 21-Jährige schon mit, denn er durfte schon bei Spielen gegen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund Bundesligaluft schnuppern. In der kommenden Saison freut er sich vor allem auf das Spiel in Köln. "Das muss geil sein!", verriet er.


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