Das denken die SCP-Neuzugänge von ihrem neuen Verein

Paderborn - "Wir wurden sehr gut aufgenommen, es ist eine super Truppe", schwärmt Klaus Gjasula (28) von seinem neuen Verein. In der kommenden Zweitliga-Saison werden er und Mohamed Dräger (22) neben weiteren Neuzugängen den SC Paderborn verstärken.

Klaus Gjasula kam vom Halleschen FC nach Paderborn.
Klaus Gjasula kam vom Halleschen FC nach Paderborn.  © Imago

Für den YouTube-Kanal des Clubs nahmen sich beide ein wenig Zeit, um sich den SCP-Fans vorzustellen. Zu beklagen gäbe es bisher noch nichts, scherzt Gjasula. "Es hat gut angefangen und wir hoffen natürlich, dass es so weitergeht."

Dräger hebt vor allem die "top Trainings-Bedingungen" hervor. Aktuell befinden sich beide Profis noch auf Wohnungssuche - bisher kommen sie in Hotels unter. Bis sie vollständig an der Pader angekommen sind, wird es wohl noch etwas dauern, vermutet Gjasula.

Insbesondere für den 22-Jährigen kam der Wechsel nach Paderborn sehr kurzfristig: Der Bundesligist SC Freiburg verlieh ihn erst Mitte Juni an der Zweitligisten (TAG24 berichtete). Für seinen neuen Club zog er zum ersten Mal von zu Hause aus.

"Es war so ein bisschen ein Hin und Her. Am Ende war es für mich die richtige Entscheidung. Ich freue mich darauf, ein bisschen Spielpraxis zu sammeln. Freiburg, meine Familie und meine Freunde stehen voll dahinter."

Mit seinen 22 Jahren zog Mohamed Dräger erstmals bei seinen Eltern aus.
Mit seinen 22 Jahren zog Mohamed Dräger erstmals bei seinen Eltern aus.  © Imago

Gjasula kennt den 22-Jährige noch von früher. "Freiburg ist klein, da kennt jeder jeden in den Fußballerkreisen. So hat das Ganze angefangen", erzählt der Ältere.

In einer Fragerunde kam dann noch heraus, dass Dräger, wäre er kein Fußballer geworden, gerne als Pilot durchgestartet wäre. Realistisch gesehen hätte er aber wohl eher etwas Kaufmännisches gemacht, gibt er anschließend zu. In der Schule sei er immer etwas über dem Durchschnitt gewesen.

Sein 28-jähriger Team-Kollege wurde erstmals auf den SCP aufmerksam, als er 2014 in die Bundesliga aufstieg: "Paderborn hat Großes geleistet, war immer der sympathische Verein, der nicht über das große Geld gekommen ist. Es ist alles etwas kleiner und familiärer. Dem Verein hat man es einfach gegönnt."

Was Dräger Gjasula trotz seiner 22 Jahre voraus hat, ist für ihn klar: "Was ich auf jeden Fall besser kann, ist schneller rennen!" Das müsse er neidlos anerkennen, muss der 28-Jährige zugeben. Er selbst könne aufgrund seines Alters besser Situationen einschätzen, ist er überzeugt. "Ich habe ein bisschen mehr Erfahrung."

Titelfoto: Imago


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