Wie Trabant gegen Ferrari! Dynamo misst sich demnächst mit zwei Giganten

Dresden - Welch Wunder: Auch die kommende Zweitliga-Saison hat 34 Spieltage. Aber auf zwei freuen sich alle Dynamos. Dresden fährt in den Volkspark zum HSV und zum 1. FC Köln. Zwei Giganten, sportlich wie finanziell.

Dynamos letzter Auftritt beim 1. FC Köln datiert vom 13. Dezember 2013. Hier trennt Tobias Kempe (l.) Daniel Halfar vom Ball.
Dynamos letzter Auftritt beim 1. FC Köln datiert vom 13. Dezember 2013. Hier trennt Tobias Kempe (l.) Daniel Halfar vom Ball.  © Imago

Gegen beide Klubs ist es keine Premiere. Gegen die zwei ging es schon zu Erstliga-Zeiten der SGD in den frühen 90er Jahren, gegen Köln letztmals in der Saison 2013/14 in der 2. Liga. Dennoch dürfte die Partien für alle Fans etwas ganz Besonderes sein.

Es ist davon auszugehen, dass Köln und der HSV für eine Zwei-Klassen-Gesellschaft sorgen werden. Freuen werden sich nur die Anhänger, die Vereine eher nicht, die Aufsteiger scheinen programmiert.

Vor zwei Jahren war das mit Hannover und Stuttgart ebenso, beide setzten sich durch. Rein von der Papierform her müssten Köln und der HSV wieder hoch. Nicht nur sportlich sind die beiden meilenweit von den anderen entfernt, auch finanziell.

Da reicht nur der Blick die sächsischen Zweitligisten Dresden und Aue und die zwei Absteiger. Das ist David gegen Goliath, Trabant gegen Ferrari.

Die Schwarz-Gelben gehen mit einem geschätzten Etat von zehn Millionen Euro für die Profi-Abteilung in die Saison, der FC Erzgebirge kalkuliert mit 15,5 Millionen Euro für den gesamten Verein. Aber: Hamburg hat allein 33 Millionen nur für den Profikader zur Verfügung, Köln immerhin noch 31 Millionen. Das ist mehr das Dreifacher der Dynamos, das sind Welten!

Aber trotzdem entscheidet das Spiel auf dem Rasen über Wohl und Weh‘. Hamburg und Köln werden damit leben müssen, dass sich jeder auf die Spiele gegen sie freut und gegen sie mehr als 100 Prozent gibt


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