Dynamo-Sportdirektor entspannt: Minge lacht den Stress weg

Dresden - Ralf Minge war einige Tage mit im Camp in Österreich. Der 58-Jährige machte einen lockeren und vor allem rundherum gesunden Eindruck. Das war nicht immer so. Er fiel 2018 das komplette Frühjahr wegen einer Burnout-Krankheit aus. Jetzt passt er auf sich auf.

Im Österreich-Camp suchte sich Dynamos Sportdirektor Ralf Minge auch mal eine ruhige Ecke.
Im Österreich-Camp suchte sich Dynamos Sportdirektor Ralf Minge auch mal eine ruhige Ecke.  © Lutz Hentschel

Gerade jetzt, wo es heiß hergeht auf dem Transfermarkt, er noch immer nach einem neuen Stürmer sucht, ist Stress programmiert. Eigentlich schädlich.

"Ach, Transferperiode ist entspannt", grinst der Sportgeschäftsführer. Wer's glaubt. "Stress existiert real gar nicht, den macht man sich ja selbst.

Man muss da schon ab und an mal eine kognitive Umstrukturierung machen. So dass man ein vermeintlich großes Problem zwei, drei Stufen runterbeamt", sagt er.

Seine Grundlage, stressfreier zu leben, ist sein gutes Team um sich herum, sagt er. "Das ist das Wichtigste. Mit diesem arbeite ich seit Jahren sehr gut zusammen. Darüber bin ich extrem dankbar. "

Das gestattet ihm immer wieder, nicht selbst in Erscheinung zu treten. Er hat es gelernt, auch Aufgaben zu delegieren, weil er seinem engen Umkreis bis aufs Letzte vertraut. "Die Zusammenarbeit ist der Schlüssel für mich."

Ralf Minge lächelt - der 58-Jährige ist trotz der arbeitsintensiven Zeit vorm Saisonauftakt recht entspannt.
Ralf Minge lächelt - der 58-Jährige ist trotz der arbeitsintensiven Zeit vorm Saisonauftakt recht entspannt.  © Lutz Hentschel

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