360.000 Euro von der Stadt! DSC bekommt nötige Finanzspritze

Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD, re.) steht dem DSC-Vereinspräsident Hans-Jürgen Laufer (li.) und dem Club zur Seite.
Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD, re.) steht dem DSC-Vereinspräsident Hans-Jürgen Laufer (li.) und dem Club zur Seite.

Bielefeld - Das Finanzloch des Zweitligisten Arminia Bielefeld soll deutlich über 20 Millionen Euro liegen. Neben einem "Bündnis Ostwestfalen" hilft wohl auch die Stadt dem verschuldeten Club.

Rund 360.000 Euro Schulden will die Stadt Bielefeld dem Fußballclub erlassen, so berichtet die Neue Westfälische. Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) muss der Volksbank Bielefeld-Gütersloh bis Montagmorgen die Bereitschaft der Stadt bestätigen.

Dann muss der Rat im Februar nur noch dem Ganzen zustimmen. Denn dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) würde die Absichtserklärung reichen. Voraussetzung ist, dass der Rat im Nachhinein später bestätigt.

Die Politiker signalisierten nun, dem klammen Sportclub aus der Patsche zu helfen. Michael Gugat von den Piraten sagte: "Man kann das mittragen, auch wenn es uns nicht leicht fällt."

Grundsätzlich muss klar sein, dass es wohl eher nicht die Liebe zum Verein ist, sondern eher die Angst davor, noch mehr Geld zu verlieren. Denn sollte Arminia Bielefeld pleitegehen, würde die Stadt auf knapp zwei bis drei Millionen verlieren.

Einige Politiker äußerten sich gegenüber der Zeitung und sagten, dass es wichtig sei, Arminia zu helfen. "Das sollte man machen, weil Arminia eine wichtige Werbemarke ist. Die Frage, wie es erneut zu der prekären Lage kommen konnte, sollte aber im Rat beantwortet werden", so Dorothea Becker (BfB).

Es wäre ein weiterer Schritt, den Zweitligisten von seinen Schulden zu lösen. Ein Konsortium aus OWL soll sich zusammengeschlossen haben, um mit dem "Bündnis Ostwestfalen", Arminia Bielefeld von seinen Gesamtschulden zu befreien (TAG24 berichtete).


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