Aues Sebastian Hertner hat zwei große Ziele

Sebastian Hertner
fühlt sich beim
FCE wohl. Er will
die 100 Spiele
für den Verein bis
zum Saisonende
vollmachen - und
dann seinen Vertrag
verlängern.
Sebastian Hertner fühlt sich beim FCE wohl. Er will die 100 Spiele für den Verein bis zum Saisonende vollmachen - und dann seinen Vertrag verlängern.  © picture point/Sven Sonntag

Aue - Wenn er alle 16 Spiele in der Rückrunde absolviert, hat er am 34. Spieltag die 100 für den FC Erzgebirge voll: "Das ist durchaus ein lohnenswertes Ziel", lacht Sebastian Hertner. "Dafür werde ich kämpfen."

Vor genau drei Jahren schlug der 26-Jährige von 1860 kommend bei den "Veilchen" auf, da war an 100 Punktspiele nicht zu denken. Er stieß damals im Wintercamp in Antalya zum Team. Die Fluktuation im Kader war vor dem Camp und nach der Saison riesig. "Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt. Mittlerweile bin ich nach Martin Männel der Dienstälteste hier", schlägt sich Hertner auf die Oberschenkel. In der Abstiegssaison kam er noch auf acht Einsätze. "Ab dem Abstieg ging es eigentlich nur noch bergauf. Ich wurde Stammspieler, alles lief super. Der Wiederaufstieg 2016, der Klassenerhalt 2017. Es ist schon imposant, was wir als Truppe geschafft haben", ist er stolz auf das Erreichte.

Seit Beginn der Drittliga-Saison 2015/16 war er gesetzt, agierte stets in der linken Vierer- und später Fünferkette. Doch nun läuft sein Vertrag im Juli aus. Er will und muss sich für ein neues Arbeitspapier empfehlen. Und dabei geht es nur um den Sport, wie "Basti" erklärt.

Dass er mittlerweile zur Leonhardt-Familie gehört, lässt er außen vor. "Meine Freundin und ich trennen das strickt. Wir reden daheim kaum über Fußball - und das ist auch gut so. Trotzdem hält sie mir immer den Rücken frei", erklärt er. "Natürlich muss ich mich sportlich beweisen, es gibt keinen anderen Aspekt. Ich fühle mich mit allem drum und dran im Erzgebirge wohl. Ich würde gern bleiben", sagt Hertner.

Dafür - und das weiß er - muss er in der Rückrunde eine Schippe drauflegen. Dennis Kempe hat ihm immer öfter seinen Platz streitig gemacht. Was hat sich Hertner vorgenommen für die Rückrunde?

"Ich muss wie das ganze Team stabiler werden. Die Konstanz auf dem Platz und von den Ergebnissen her muss kommen. Das war jetzt so eine Wellenbewegung - mal oben, mal unten. Wir wollen alle nur noch oben." Schafft er das, steht der 100 nichts im Wege.


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