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Maximum 2. Liga! So realistisch schätzt Dynamo Gegenwart und Zukunft ein

Ganz deutliche Ansage! Bei #Dynamo herrscht Realismus und keine Utopie! Deshalb erteilt der Klub dem Traum Aufstieg mal eine klare Abfuhr! #sgd1953

Von Tina Hofmann

Die beiden Geschäftsführer Michael Born (li.) und Ralf Minge schätzen die Lage der SGD absolut realistisch ein.
Die beiden Geschäftsführer Michael Born (li.) und Ralf Minge schätzen die Lage der SGD absolut realistisch ein.

Dresden - Dynamo hat ein Wahnsinnsjahr hinter sich. Der Sportgemeinschaft gelang es, Schulden und Zinsen in Größenordnung abzutragen und die Grundlage dafür zu legen, dass demnächst wieder eigenes Vermögen gebildet werden kann.

Das sportliche Konzept von Ralf Minge fruchtete, die Mannschaft marschierte in einer fast nie da gewesenen Souveränität durch die dritte Liga und machte den Aufstieg in das deutsche Unterhaus als Meister perfekt.

Und auch der Start in die höhere Spielklasse, der Pokal-Erfolg gegen RB und die generell positive Entwicklung sorgen derzeit für eine rosige Stimmung im Umfeld. Dass die Begeisterung in solchen Phasen gern in Utopien und Fantasien ausartet, die völlig unrealistisch sind, das weiß auch der Verein.

Deshalb haben der Aufsichtsrats-Vorsitzende Jens Heinig, die beiden Geschäftsführer Michael Born und Ralf Minge, Präsident Andreas Ritter sowie weitere Vertreter der Gremien in einem Informationsgespräch am Donnerstag gewisse Dinge noch einmal ganz deutlich gemacht.

Auch Präsident Andreas Ritter weiß, dass die Stimmung in der SGD aktuell so gut wie lange nicht ist.
Auch Präsident Andreas Ritter weiß, dass die Stimmung in der SGD aktuell so gut wie lange nicht ist.

Und die zentrale Botschaft lautet: Unter den aktuell herrschenden Bedingungen ist das Spielen in der zweiten Liga für Dynamo in den nächsten drei, vier Jahren das absolute Maximum. Die volle Konzentration muss darauf liegen, die Liga langfristig zu halten.

"Es ist ein Riesenerfolg, wenn Dynamo weiter in der zweiten Liga unterwegs ist. Die sportlichen Ziele müssen sich daran bemessen, wie der Verein bezüglich seiner Möglichkeiten im Kontext zu den anderen Vereinen da steht", machte Heinig ganz klar.

Die Vertreter gaben zu folgenden Punkten Auskunft:

Finanzielle Möglichkeiten:

Zum Vergleich hatte Michael Born die Zahlen andere Vereine aus der Saison 2014/2015 bemüht und sie mit den aktuellen Zahlen der Sportgemeinschaft abgeglichen. So hinkt die SGD in fast allen Bereichen dem Durchschnitt hinterher. In Sachen Transfers hat Dynamo gerade einmal 664.000 Euro ausgegeben und bewegt sich in Sachsen Investition in Neuzugänge, Ausleihen etc im ganz, ganz unteren Drittel der Liga. Gemessen daran ist der sportliche Erfolg mehr als herausragend. Ralf Minge verdeutlichte, dass Dynamo weiterhin Perspektivspieler ausgraben muss, mit der Hoffnung, sie so gut wie möglich zu entwickeln, um irgendwann Transfererlöse erzielen zu können. Wichtig dabei ist natürlich auch die eigene Nachwuchsabteilung, in deren Struktur der Verein weiterhin viel investieren muss, um später ähnliche Talente wie Marvin Stefaniak oder Niklas Hauptmann hervorbringen zu können.

"Wir haben in den vergangenen zwei Jahren extrem effektiv gearbeitet. Natürlich korrelieren die wirtschaftlichen Möglichkeiten mit dem sportlichen Erfolg. Realistisch heißt das, dass es ein Riesenerfolg ist, wenn wir das jetzige Niveau in den kommenden zwei, drei Jahren halten könnten und uns im Mittelfeld der zweiten Liga etablieren würden."

Die drei haben bei Dynamo viel zu sagen: Ralf Minge, Jens Heinig und Michael Born (v.li.)
Die drei haben bei Dynamo viel zu sagen: Ralf Minge, Jens Heinig und Michael Born (v.li.)

Fernsehgelder:

Die neue Verteilung der Fernsehgelder stößt Dynamo bitter auf. Denn zwar steigen die Erlöse für die SGD in der kommenden Saison, doch der Verteilerschlüssel wird sich ändern und Mannschaften, die lange Zeit in der zweiten Liga spielen, oder gar ein Jahr in der ersten Liga waren, enorm bevorzugen. So hat Dynamo den neuen Verteilerschlüssel für die kommenden Saison schablonenmäßig auf die aktuelle Liga-Einordnung mit Hannover als Absteiger vor der Saison und Dynamo, Aue und Würzburg als Aufsteiger gelegt und so mögliche Fernsehgelder für die kommende Spielzeit kalkuliert. So würde Hannover 22,12 Millionen Euro Fernsehgeld erhalten. Das entspricht einer Steigerung von 85 Prozent im Vergleich zu dieser Saison (11,9 Millionen Euro). Sollte der Bundesliga-Dino Hamburger SV absteigen, so hätten die Elbestädter voraussichtlich sogar 26 Millionen Euro Fernsehgeld zur Verfügung.

Dynamo würde 7,244 Millionen Euro im Vergleich zu den jetzigen 5,44 Millionen Euro erhalten und dabei nur eine Steigerung von 33 Prozent erzielen.

Das Fernsehgeld wird demnächst aus vier Säulen berechnet: 1.) Bestand (fließt zu 70 Prozent ein) 2.) Nachhaltigkeit (5 Prozent) 3.) Nachwuchs (2 Prozent) 4.) Wettbewerb (23 Prozent). "Das schlägt enorm ins Kontor. Ehemalige Erstligisten und langjährige Zweitligisten werden hier klar bevorzugt. Die Schere in der Liga geht extrem auseinander", weiß Born.

Dynamo müsste also darauf hoffen, dass weniger etablierte Teams wie Darmstadt oder Ingolstadt absteigen und möglichst Mannschaften aus der dritten Liga aufsteigen, die noch nicht in der zweiten Liga gespielt haben. Nur dann könnte die SGD in der Fernsehgeld-Tabelle ein wenig besser wegkommen.

Die Gremienvertreter zur Mitgliederversammlung im November 2016.
Die Gremienvertreter zur Mitgliederversammlung im November 2016.

Thema DFB:

Am kommenden Mittwoch, dem 18. Januar um 10 Uhr, findet die Berufungsverhandlung zum Bullenkopf-Urteil in der DFB-Zentrale in Frankfurt statt. Der Verein hofft darauf, dass das unverhältnismäßig harte Urteil mit der Schließung des K-Blocks für ein Heimspiel und die Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro abgemildert wird. "Ich bin weiterhin optimistisch, dass unsere Argumentation gehört wird. Das Spiel ist komplett gewaltfrei abgelaufen, das haben auch die Leipziger im Nachgang bestätigt. Ich hoffe auf den Turnaround des DFB", sagt Born.

Stadionerweiterung/Tickets:

Für viel Unzufriedenheit sorgt die aktuelle Situation, dass aufgrund der hohen Mitgliederzahl (19.528) und dem damit verbundenen Vorkaufsrecht für Tickets zu den Spielen, Nichtmitglieder kaum noch zu einer Begegnung ins Stadion gehen können. So schnell wird sich daran für die Fans auch leider nichts ändern.

Zwar gibt es eine Konzeptprüfung für die Erweiterung des Stadions, doch zum einen müsste für eine Erweiterung die Stadt zustimmen. Zum anderen wird die in Auftrag gegebene Konzept-Prüfung wohl ergeben, dass aktuell eine Erweiterung des DDV-Stadion auf eine Kapazität von 40.000 oder 45.000 Zuschauern, die nur über den Anbau eines Oberranges offenbar möglich wäre, in dem Punkt Kosten/Nutzen in keinem realisierbaren Verhältnis steht. "Man muss den Worst Case mit planen und überlegen, ob ein solches Stadion dann auch in der dritten Liga tragbar für den Verein wäre. Die SGD wird nicht in etwas hineinlaufen, was sie gerade beerdigt hat."

Aktuell gibt es zwar Planungen, die Zaunanlage am Gästeblock zu erhöhen, um die Pufferblöcke nicht mehr so großzügig zu gestalten, doch das bringt gerade einmal 350 bis 400 Plätze mehr.

Der große Tenor lautet also: Mit den finanziellen und strukturellen Voraussetzungen von Dynamo und den Konstrukten wie Stadionverträge ist die zweite Liga in den kommenden drei, vier Jahren das absolut maximal Erreichbare für den Klub.

Und dabei muss weiterhin so gut, ruhig und gewissenhaft gearbeitet werden, um diesen Status zu erhalten, es bedarf immer wieder klugen und strategisch cleveren Entscheidungen, auch in Sachen Transferpolitik.

Den Fans dürfte vor dem Start ins Jahr 2017 also klar sein, dass die Bäume in den kommenden Jahren nicht in den Himmel wachsen werden und die zweite Liga unter diesen Voraussetzungen ein absoluter Luxus für Verein und Anhänger ist.

Fotos: Lutz Hentschel

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