Dotchev nicht mehr Aue-Coach: Verein nimmt Rücktritt an

Emotionen bei der PK: Helge Leonhardt verabschiedet Pavel Dotchev.
Emotionen bei der PK: Helge Leonhardt verabschiedet Pavel Dotchev.  © picture point/Sven Sonntag

Aue - Das war's: Pavel Dotchev ist nicht mehr Trainer von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue. Wie Präsident Helge Leonhardt und der Coach selbst am Dienstag in einem sogenannten Pressebriefing mitteilten, nahm der Klub den angebotenen Rücktritt von Dotchev an.

Der Deutsch-Bulgare hatte den Verein 2015 von der dritten Liga zurück ins deutsche Unterhaus geführt. Nach der bitteren 1:4-Derby-Klatsche gegen Dynamo Dresden war jedoch der Zeitpunkt gekommen, an dem Dotchev die Reißleine zog.

"Es geht hier nicht um Pavel Dotchev, sondern um dem Klub. Wenn es so weit ist, dass die Spieler ausgepfiffen werden, dann muss ich handeln. Wenn man sich überlegt, was wir alles gemeinsam geschafft haben und wo wir herkommen, kann ich das nicht akzeptieren. Die Entscheidung tut weh, aber sie ist im Interesse des Vereins", sagte der Coach.

Interimsmäßig werden die Co-Trainer übernehmen, Aue muss sich nun auf Trainersuche begeben. Angesprochen darauf, wie weit diese ist, antwortete Helge Leonhardt: "Wir haben keinen Plan B in der Tasche. Deshalb laufe ich jetzt los. Auf Wiedersehen."

So berichtete TAG24 im Liveticker:

13:25 Uhr:

Leonhardt kam noch einmal zurück, aber so richtig erquickend waren auch die letzten Aussagen von ihm nicht. Er erklärte, dass ihm ein Sieg gegen Dresden lieber gewesen wäre und er mit Dotchev gerne weitergearbeitet hätte. "Aber besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen."

13:17 Uhr:

Zum Abschluss versichert Leonhardt: "Das, was unter Dotchev aufgebaut wurde, soll fortgesetzt werden." Und das war es auch schon! Die Medien dürfen keine Fragen stellen. Die PK ist beendet.

13:16 Uhr:

Jetzt geht es in die Zukunft: Das Training übernehmen vorerst die Co-Trainer Robin Lenk, Werner Schoupa und Max Urwantschky. Leonhardt: "Nächste Aufgabe ist, einen neuen Cheftrainer zu suchen."

13:15 Uhr:

Leonhardt: "Hier sind noch viele Emotionen drin. Es ist aber eine weise Entscheidung, von der der Verein profitiert. Pavel verlässt den Verein durch die Vordertür. Er ist immer willkommen. Ich wünsche Dir alles Gute."

13:14 Uhr:

Und nochmal: "Die Personen und die Mannschaft haben es nicht verdient, ausgepfiffen zu werden." Leonhardt dankt dem Trainer: "Du bist ein Ehrenmann. Du hast für den Klub Großes geleistet. Dem gilt mein Dank."

© picture point/Sven Sonntag

13:13 Uhr:

Trainer Dotchev kommen bei der Danksagung für die Unterstützung und Zusammenarbeit die Tränen: "Ihr seid mir ans Herz gewachsen."

13:12 Uhr:

Er macht den Weg frei, um der Mannschaft einen neuen Impuls zu geben. "Vielleicht geht was mit einem neuen Gesicht."

13:10 Uhr:

Dotchev weiter: "Die Mannschaft wurde ausgepfiffen, das hat auch mich getroffen. Die Entscheidung ist sehr schwer für mich. Ich bin der Meinung, es muss gemacht werden. Es geht nicht um Pavel Dotchev, sondern um den Verein. Ein neuer Trainer kann viellleicht neue Impulse geben. Die Mannschaft ist fit und es sind richtig gute Jungs."

13:09 Uhr:

Dotchev: "Es hat sich eine negative Dynamik entwickelt." Die Leistung im Spiel gegen Dresden habe sich angedeutet: "Die Jungs sind verunsichert."

13:07 Uhr:

Pavel Dotchev ergreift das Wort: "Wir sind mit diesen Jungs aufgestiegen. Für mich war wichtig, ihnen das Vertrauen auch in der zweiten Liga zu geben. Wir sind nicht blauäugig und naiv und glauben, dass wir durch die Liga marschieren. Aber einige Dinge sind schiefgelaufen."

13:06 Uhr:

Leonhardt: "Wir haben uns entschieden, dass wir den Vorschlag von Pavel annehmen. Diese Entscheidung ist am gestrigen Abend gefallen."

13:05 Uhr:

Leonhardt erklärt als Erstes, dass er nach dem 1:4 gegen Dynamo Dotchev um ein Gespräch gebeten hat. Dort bot dieser seinen Rücktritt an. Der Verein nahm an. "Das war so nicht vorgesehen", so Leonhardt.

13:00 Uhr:

Pavel Dotchev ist mit zur PK, er nimmt neben Präsident Helge Leonhardt Platz.

© picture point/Sven Sonntag

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0