Fluch beendet! 10.000 Dynamo-Fans feiern ersten Sieg der SGD gegen Nürnberg

Hier trifft Heise in seinem ersten Spiel für Dynamo zum 1:0.
Hier trifft Heise in seinem ersten Spiel für Dynamo zum 1:0.  © Lutz Hentschel

Nürnberg - Das nennt man wohl einen Auftakt nach Maß! Dynamo hat zum Start der Zweitliga-Rückrunde gleich einen Auswärtssieg eingefahren. Die diesmal Weiß-Gelben gewannen beim 1. FC Nürnberg mit 2:1.

Dynamo-Coach Uwe Neuhaus hatte eine kleine Überraschung parat. Er stellte Neuzugang Philip Heise gegen den Club sofort in der Startelf auf, schickte ihn auf die linke Seite der Viererkette. Fabian Müller rückte dafür auf rechts. Niklas Kreuzer musste trotz starker Vorbereitung auf der Bank Platz nehmen, Nils Teixeira schaffte es gar nicht in den Kader.

Den ersten Schock mussten die Sachsen schon nach 13 Minuten verdauen: Akaki Gogia, in der Hinrunde torgefährlichster Dynamo, musste runter. Nach einem Zusammenprall mit Nürnbergs Ondrej Petrak humpelte er, versuchte es nochmal, aber es ging nicht. Niklas Hauptmann kam für ihn ins Spiel.

Und der hatte die erste richtig dicke Gelegenheit. Marvin Stefaniak bediente „Haupe“ mit einem langen, aber punktgenauen Pass an die Strafraumgrenze. Doch statt sofort abzuschließen, blieb er am Gegner hängen (20.). Doch Dynamo - von mehr als 10.000 mitgereisten Fans angetrieben - setzte nach.

Gleiche nach der Halbzeit legte Erich Berko (re.) nach.
Gleiche nach der Halbzeit legte Erich Berko (re.) nach.  © Lutz Hentschel

Giualiano Modicas Kopfball strich knapp drüber (22.). Ausgerechnet der vom Club ausgeliehene Stefan Kutschke war dann der Führung ganz nahe, rutschte aber nach der Eingabe von Andreas Lambertz um Zentimeter am Ball vorbei (26.). Pech!

Aber Dynamo weiter klar die bessere Mannschaft, die sich über die Ball- auch die Spielkontrolle holte. Das sah nach einem klaren Matchplan aus! Und der ging in der 31. Minute auf. Erich Berko setzte sich an der Grundlinie robust durch und bediente in der Mitte den mitgesprinteten Heise, der die Kugel nur noch über die Linie drücken musste - 0:1, die Führung! Kutschke hätte fast erhöht, doch sein Kopfball strich am rechten Pfosten vorbei (37.).

Die Taktik, die Neuhaus in der Pause ausgab, war klar: ein schnelles zweites Tor muss her. Dass es so schnell ging, hätte er wohl auch nicht gedacht. Gerade einmal 15 Sekunden waren nach Wiederanpfiff vorbei, als sich Berko am Fünfer um seinen Gegner drehte und zum 0:2 einnetzte (46.). Wahnsinn!

Die Franken mussten das erstmal verdauen, warfen dann mit Wut im Bauch alles nach vorn. In der 71. Minute verkürzte Lukas Mühl nach einem Eckball auf 1:2. Jetzt wurde es natürlich nochmal spannend. Doch der Aufsteiger verteidigte den Vorsprung mit etwas Glück und vor allem Geschick.

Bitter: Akaki Gogia musste zeitig verletzt raus.
Bitter: Akaki Gogia musste zeitig verletzt raus.

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