Videorückblick: So emotional war eines der besten Dynamo-Jahre

Der Jubel nach dem entscheidenden Elfmeter gegen RB Leipzig kannte keine Grenzen.
Der Jubel nach dem entscheidenden Elfmeter gegen RB Leipzig kannte keine Grenzen.

Dresden - Was musste die eingefleischte Dynamo-Seele in den letzten Jahren alles aushalten!? Skandale, finanzielle Sorgen, Abstiege, Trainer- und Geschäftsführerverschleiß.

Da ist es fast unheimlich, wie erfolgreich und ruhig 2016 verlief. Das (fast) abgelaufene Jahr war eines der besten, das die dynamische Sportgemeinschaft jemals erlebt hat.

Für die Fans muss es sich wie im Traum angefühlt haben. Und das merkte man auch, denn der Support der Anhänger war schon immer fantastisch, doch die Spiele gegen RB Leipzig und Eintracht Braunschweig haben sich stimmungstechnisch ganz besonders eingeprägt.

Wie die Zuschauer da im eigenen Stadion hinter der Mannschaft standen, nach einem jeweiligen 0:2-Rückstand nach vorn gepeitscht haben, das hat die Tribünen noch mehr zum Wackeln gebracht als das Relegationsrückspiel im Mai 2013 gegen den VfL Osnabrück, als Dynamo dem Abstieg in letzte Sekunde von der Schippe sprang.

Der unfassbar dominante Durchmarsch in der dritten Liga mit dem Aufstieg, der Meisterschaft, das Weiterkommen im Pokal im Prestige-Duell gegen RB Leipzig und dann dieser phänomenale Start in die zweite Liga.

Der Tod von Dynamo-Legende Reinhard Häfner erschütterte die Sportgemeinschaft im Oktober.
Der Tod von Dynamo-Legende Reinhard Häfner erschütterte die Sportgemeinschaft im Oktober.  © Lutz Hentschel

Sportgeschäftsführer Ralf Minge und Trainer Uwe Neuhaus sind die beiden Väter des Erfolges, die es geschafft haben, das schwarz-gelbe Schiff in ruhiges Wasser zu lenken.

Der Verein handelt nun vorausschauend, tätigt Transfers mit Bedacht, hat sich nach dem Zweitliga-Abstieg 2014 völlig neu ausgerichtet und der aktuelle Erfolg bestätigt den damals von Minge eingeschlagenen Weg, auf junge, hungrige deutsche Spieler zu setzen.

Auch im Nachwuchs sah es selten so gut aus wie jetzt. Marvin Stefaniak hat sich so gut entwickelt, dass er nicht nur eine enorme Stütze im Team ist, sondern sein Transfer zu Bundesligist VfL Wolfsburg im Sommer über eine Million Euro einbringen wird.

Der Aufsteiger der Saison ist Niklas Hauptmann, der aus der Startelf gar nicht mehr wegzudenken ist. Und mit Markus Schubert steht ein Riesentalent bei der U19 zwischen den Pfosten, das in den kommenden Jahren definitiv irgendwann die Nummer eins im Dynamo-Tor sein wird.

Doch es gab auch richtig traurige Momente. So erschütterte der Tod von Reinhard Häfner am 24. Oktober die Sportgemeinschaft. Die Dynamo-Legende erlag einem langen Krebsleiden.

Filmemacher Steffen Kuttner hat in seinem Jahresrückblick mal wieder auf emotionale Art und Weise die schönsten Momente des Jahres anhand von Fotos festgehalten. Schon sein Film zur Karriere von Cristian Fiel und der Aufstiegsfilm gingen unter die Haut.

Also genießt die 2:25 Minuten noch einmal, bevor es auf Party geht. Viel Spaß!

Zwei, auf die Dynamo stolz sein kann: Niklas Hauptmann (l.) und Marvin Stefaniak (r.).
Zwei, auf die Dynamo stolz sein kann: Niklas Hauptmann (l.) und Marvin Stefaniak (r.).  © Lutz Hentschel
Justin Eilers (li.) und Pascal Testroet (re.) schossen Dynamo zurück in die zweite Liga.
Justin Eilers (li.) und Pascal Testroet (re.) schossen Dynamo zurück in die zweite Liga.  © Lutz Hentschel
Die Dynamo-Fans machten 2016 ebenso einzigartig wie die Spieler.
Die Dynamo-Fans machten 2016 ebenso einzigartig wie die Spieler.  © Lutz Hentschel

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