"Atemberaubend!" Dynamos Testroet feiert nach 244 Tagen sein Comeback

Dresden - Auf diesen Moment hat er 244 lange Tage warten müssen. In der 76. Minute der Partie gegen Nürnberg wurde Pascal Testroet für Moussa Koné eingewechselt und feierte damit endlich sein langersehntes Zweitliga-Comeback für Dynamo.

Der Augenblick des Comebacks: Pascal Testroet wird für Moussa Koné (l.) eingewechselt.
Der Augenblick des Comebacks: Pascal Testroet wird für Moussa Koné (l.) eingewechselt.  © Lutz Hentschel

"Atemberaubend!", meinte ein glücklicher "Paco" nach der Partie. "Der erste absolute Gänsehautmoment war schon vor dem Spiel, als die Aufstellung verlesen wurde." Da brandete im DDV-Stadion ein Riesenjubel auf, die Fans skandierten laut den Namen ihres "Fußballgottes".

Das trieb dem 27-Jährigen schon ein paar Tränen in die Augen. "Wie ich empfangen wurde, ich glaube, da hatte jeder auf der Bank Gänsehaut."

Bereits beim Warmmachen wurde Testroet gefeiert, eine Viertelstunde vor Schluss war's dann endlich so weit. "Der Coach angezeigt: zwei Minuten. Da konnte ich mich drauf vorbereiten. Dann hat er zu mir gesagt: Paco, das ist dein Spiel. Genieße den Moment! Als ich endlich den Rasen betreten habe, waren das schon enorme Glücksgefühle."

Auch wenn es zu einer echten Torchance nicht mehr reichte, war der Stürmer, der sich am 30. Juli 2017 gegen Duisburg das Knie schwer verletzt hatte, sehr zufrieden: "Es war ein erster großer oder ein weiterer großer Schritt für mich. Ich hoffe, es geht so weiter. Jetzt muss ich weiter arbeiten, gesund bleiben. Und wir müssen gemeinsam unser großes Ziel schaffen. Dafür habe ich auch hart gearbeitet, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann."

Die schwarz-gelben Fans konnten die Rückkehr ihres Aufstiegshelden offenbar kaum erwarten - sie wählten ihn sofort zu unserem Spieler des Monats März. Auch wenn das wohl eine Sympathiewahl war, es ist auch großer Vertrauensvorschuss für "Paco".

Auf der Bank erlebte "Paco" den ersten Gänsehautmoment.
Auf der Bank erlebte "Paco" den ersten Gänsehautmoment.  © Lutz Hentschel

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