Eigentor beschert RB Punkt bei Union Berlin

Sören Brandy (rechts) hatte Union in Führung gebracht.
Sören Brandy (rechts) hatte Union in Führung gebracht.

Nils Quaschner oder ein Eigentor von Michael Parensen? Egal, RB Leipzig hat im Ostderby bei Union Berlin mit dem 1:1 zumindest noch einen Punkt gerettet.

Für die Köpenicker hatte es dagegen lange nach einem Dreier ausgesehen.

Vor 21283 Zuschauern in der Alten Försterei hatte Sören Brandy in der 25. Minute per Kopf die Berliner in Führung geschossen, ehe wohl Michael Parensen in der 83. Minute ein Eigentor unterlief.

Der Union-Verteidiger rutschte in eine Eingabe von Zsolt Kalmar, um vor Quaschner zu retten.

Leipzig war zwar über weite Strecken überlegen, vor dem Tor der Hausherren aber viel zu harmlos. Auf der anderen Seite hatte RB-Keeper Fabio Coltorti das Glück auf seiner Seite, als Berlins Mittelstürmer Bobby Wood und Fabian Schönheim weitere gute Gelegenheiten der Gastgeber vergaben.

Hier trifft Quaschner zum 1:1-Ausgleich.
Hier trifft Quaschner zum 1:1-Ausgleich.

Nach der Pause hatte die Mannschaft von Union-Trainer Norbert Düwel aber ein ums andere Mal das Glück auf ihrer Seite.

Am Ende hatten sich die „Bullen“ den Punkt verdient, wenngleich die hochgelobten Stürmer Yussuf Poulsen, der nach 45 Minuten raus musste, und Davie Selke erneut enttäuschten.

„Wir hätten heute einen Dreier verdient gehabt, aber unser einziger Fehler wird dann bestraft. Dann müssen wir halt das nächste Spiel gewinnen“, sagte ein enttäuschter Düwel nach dem Spiel.

Sein Kollege Ralf Rangnick hatte ein ganz anderes Spiel gesehen: „Wir waren über 90 Minuten überlegen. Wir hätten gewinnen können.“

Die Union-Fans hatten in der ersten Viertelstunde mit Schweigen gegen die wirtschaftlich geprägte Vereinsphilosophie des Gegners protestiert.

Fotos: Matthias Koch; Picture Point/Roger Petzsche


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