Beim FSV fehlt's an Durchschlagskraft und Effektivität

FSV-Sturmtank Ronny König (M., hier gegen Steven Ruprecht) kann sich aktuell nicht mehr so durchsetzen wie in den ersten spielen dieser Saison.
FSV-Sturmtank Ronny König (M., hier gegen Steven Ruprecht) kann sich aktuell nicht mehr so durchsetzen wie in den ersten spielen dieser Saison.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Zwickau – „Es gelingt uns aktuell nicht, den berühmten Bock umzustoßen, weil uns die Durchschlagskraft und die Effektivität fehlen.“

FSV-Kapitän Toni Wachsmuth brachte damit nach der 0:2-Heimniederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden so ziemlich auf den Punkt, woran es momentan hapert. Zwickau trifft die Kiste nicht mehr!

Die offensive Ausbeute nach dem 17. Spieltag spricht Bände: nur 15 eigene Treffer entsprechen einer Quote von 0,88 Toren pro Spiel. Nur Erfurt (0,53) und Bremen II (0,82) waren bisher noch ineffektiver. Dass sich die beiden deswegen in der Tabelle noch hinter Zwickau befinden, kann nur ein schwacher Trost sein, denn seit diesem Wochenende stehen die Westsachsen wieder auf einem Abstiegsplatz.

„Die letzten vier Spiele haben wir uns anders ausgerechnet“, bemängelt Torsten Ziegner. Gegen Osnabrück (0:4), Unterhaching (1:3), Karlsruhe (0:1) und jetzt Wiesbaden holte sein Team keinen Punkt und erzielte nur ein Tor. Ist die eigene Spielweise, Tiefenläufe auf der Außenbahn zu gehen und anschließend in den Sechzehner zu flanken oder direkte Standards auf Zielstürmer Ronny König zu schlagen, zu ausrechenbar geworden?

„Natürlich wissen unsere Gegner um die brutale Qualität, die Ronny im Strafraum besitzt. In der letzten Rückrunde hatten sie sich auch darauf eingestellt und trotzdem haben wir unsere Tore gemacht“, hat Ziegner einen anderen Grund ausgemacht, warum die Säge derzeit klemmt: „Wir kommen gar nicht erst in die Situationen, um Tore zu erzielen, weil wir Angst davor haben einen Fehler zu machen und deswegen zu übervorsichtig agieren.“

Handschlag und Diskussionen mit den Fans (v.l.): Ronny König, Johannes Brinkies und Toni Wachsmuth.
Handschlag und Diskussionen mit den Fans (v.l.): Ronny König, Johannes Brinkies und Toni Wachsmuth.  © Picture Point/Kerstin Kummer

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