Nach G20-Ausschreitungen: "Macht die linken Szenetreffs konsequent dicht!"

Der Morgen nach der blutigen Krawallnacht in Hamburg. So etwas soll sich nicht wiederholen, daher fordert Armin Schuster die rasche und konsequente Schließung linker Szenetreffs.
Der Morgen nach der blutigen Krawallnacht in Hamburg. So etwas soll sich nicht wiederholen, daher fordert Armin Schuster die rasche und konsequente Schließung linker Szenetreffs.  © DPA

Hamburg/Berlin - Angesichts der schweren Krawalle während des G20-Gipfes in Hamburg (TAG24 berichtete) fordert der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster die Schließung bekannter Zentren der linken Szene.

"Linke Zentren wie die 'Rote Flora' in Hamburg oder die Rigaer Straße in Berlin müssen konsequent dichtgemacht werden", sagte Schuster der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post am Samstag.

"Es darf in Deutschland keinen rechtsfreien Räume geben, nicht für arabische Clans, Islamisten oder Neonazis, und auch nicht für Linksradikale." Der ausgebildete Polizist forderte zudem, im Vorfeld vom Versammlungen verstärkt Meldeauflagen gegen polizeibekannte gewalttätige Linksextremisten zu verhängen.

Das Kulturzentrum "Rote Flora liegt in Hamburger Schanzenviertel, einem Schwerpunkt der Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels. Seit fast 30 Jahren besetzt, gilt das ehemalige Theatergebäude bundesweit als eines der wichtigsten Zentren der autonomen Szene.

Auch wenn die "Flora" am 1. Mai stets geschlossen ist, werden die Krawalle am Tag der Arbeit regelmäßig den dortigen Linksautonomen zugeschrieben.

Auch die Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain ist immer wieder Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen linksautonomen Hausbesetzern und der Polizei, wie jüngst TAG24 berichtete.

Linke Randalierer lassen in der Rigaer Straße in Friedrichshain regelmäßig Pflastersteine fliegen.
Linke Randalierer lassen in der Rigaer Straße in Friedrichshain regelmäßig Pflastersteine fliegen.  © DPA

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