Gaffer filmt Unfall mit drei Toten: Nun muss er mit Konsequenzen rechnen

Villingen-Schwenningen - Weil er die Rettungsarbeiten nach einem Verkehrsunfall mit drei Toten gefilmt haben soll, ermittelt die Polizei gegen einen 32 Jahre alten Mann.

Die Unfallstelle in der Nacht. Vorne: Der zerstörte BMW des Unfallverursachers.
Die Unfallstelle in der Nacht. Vorne: Der zerstörte BMW des Unfallverursachers.  © Kamera24

Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Am Samstag waren in Villingen-Schwenningen zwei Autos zusammengestoßen.

Ein Fahrer und ein Mitfahrer starben an der Unfallstelle. Ein einjähriges Kind, das ebenfalls in einem der Wagen saß, erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der Beschuldigte soll zu Fuß an der Unfallstelle vorbeigekommen und mit seinem Mobiltelefon die Rettungskräfte, die beschädigten Fahrzeuge und die Unfallopfer gefilmt haben.

Sein Smartphone wurde beschlagnahmt. Der Straftatbestand Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen kann mit Geldstrafen oder bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden.

Vom Ford blieb nur noch ein Blechknäuel übrig.
Vom Ford blieb nur noch ein Blechknäuel übrig.

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