Ist das die mieseste Todesanzeige aller Zeiten?

Die Todesanzeige für Cornelia June Rogers Miller (82†) liest sich wie eine einzige Abrechnung.
Die Todesanzeige für Cornelia June Rogers Miller (82†) liest sich wie eine einzige Abrechnung.

Gainesville - Mit 82 Jahren verstarb im Februar 2017 die Amerikanerin Cornelia June Rogers Miller. Der Nachruf für die Verstorbene liest sich wie eine einzige Abrechnung.

Anfangs ist in der Traueranzeige für die 82 Jahre alt gewordene Frau noch von gewöhnlichen Inhalten die Rede. Geburtsdatum, Sterbedatum und ihre nahen Verwandten werden aufgelistet.

Doch dann beginnt die unschöne Nachrede: "Drogen waren ein Hauptbestandteil im Leben von June, die keinerlei Hobbies hatte", für die Gesellschaft hat sie nichts gutes getan und hat ganz selten mal eine nettes Wort gesagt oder eine gute Tat vollbracht", heißt es in dem Schreiben.

Doch es kommt noch gemeiner: "Wir sprechen für die Mehrheit der Familie , wenn wir sagen, dass sie von kaum jemandem vermisst wird, kaum Tränen ihretwegen vergossen werden und sich wohl niemand über ihr Ableben beschweren wird", ist in der Todesanzeige, die in der Tageszeitung Cherokee Scout erschien, zu lesen.

Nun stellt sich unweigerlich die Frage: Wer ist für diesen garstigen Nachruf verantwortlich? Wie die Daily Mail schreibt, hat Robert Miller Jr. (62), der älteste Sohn der Toten einer seiner Schwestern im Verdacht. Auf Nachfrage sollen jedoch die anderen Geschwister bestritten haben, die Todesanzeige verfasst zu haben.

Die Familie begibt sich deshalb nun auf Spurensuche und hat entdeckt, dass in einer kalifornischen Zeitung bereits 2008 ein ganz ähnlicher Nachruf mit vielen identischen Zeilen für eine andere Person verfasst wurde.

Der älteste Sohn schreibt nun eine neue Todesanzeige für seine Mutter, während die Suche nach dem Schreiber des verleumderischen Nachrufs weiter geht.


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