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Konkurrenz zu GPS: Satelliten-Navigationssystem "Galileo" wird verspätet fertig

Galileo mit über einem Jahrzehnt Verspätung vor der Vollendung

Mit über einem Jahrzehnt Verspätung steht das Satellitennavigationssystem Galileo vor der Vollendung: teuer und zu spät, aber offensichtlich erfolgreich.

Oberpfaffenhofen - Mit mehr als einem Jahrzehnt Verspätung und deutlicher Kostensteigerung nähert sich das europäische Satellitennavigationssystem Galileo seiner Vollendung.

Die Illustration der europäischen Raumfahrtbehörde ESA (European Space Agency) zeigt die gesamte, aus 30 Satelliten bestehende, Galileo-Konstellation.
Die Illustration der europäischen Raumfahrtbehörde ESA (European Space Agency) zeigt die gesamte, aus 30 Satelliten bestehende, Galileo-Konstellation.

Nach Angaben des Kontrollzentrums im oberbayerischen Oberpfaffenhofen sind die Starts der letzten vier von insgesamt dreißig Galileo-Satelliten für Ende 2020 geplant.

In Betrieb ist das System bereits, in diesem Jahr soll der Aufbau des so genannten Hochpräzisen Dienstes beginnen, der rund um den Globus genauere Positionsbestimmungen als rivalisierende Systeme ermöglichen soll. Das erklärte die europäische Satellitennavigationsbehörde GSA in Prag auf Anfrage.

Ursprünglich sollte Galileo schon 2008 in den Vollbetrieb gehen. Ein bisschen teurer als ursprünglich geplant geworden ist die europäische Satellitennavigation ebenfalls. 1999 plante die EU 2,2 bis 2,9 Milliarden Euro für den Aufbau des Systems ein. Der derzeitige Kostenrahmen: Im EU-Budget bis 2020 sind 7,2 Milliarden für den Aufbau plus 3 weitere Milliarden für den Betrieb vorgesehen, wie es in informierten Kreisen in Brüssel heißt.

Und ohne großes öffentliches Aufsehen hat die EU-Kommission 2018 einen wesentlichen Bestandteil des Galileo-Projekts geändert. Der Hochpräzise Dienst, der Positionsbestimmung bis auf 20 Zentimeter Genauigkeit ermöglichen soll, war als kommerzieller Service geplant, für den die Nutzer zahlen sollen. Nun wird auch dieser Dienst kostenlos sein.

Die Konkurrenz bei den globalen Satellitennavigationssystemen ist groß: Neben dem US-System GPS gibt es noch das russische Glonass und das chinesische Beidou, das seit Dezember vergangenen Jahres einen globalen Dienst anbietet.

Jahrzehnt verspätet und teurer als gedacht: Wird Galileo zur echten Konkurrenz für GPS?

Die künstlerische Darstellung zeigt einen GIOVE-A-Satelliten, der als erster Satellit des europäischen Navigationssystems Galileo im Dezember 2005 gestartet wurde.
Die künstlerische Darstellung zeigt einen GIOVE-A-Satelliten, der als erster Satellit des europäischen Navigationssystems Galileo im Dezember 2005 gestartet wurde.

Zwei Dinge sollen Galileo attraktiv machen: Zum Einen ist es das einzige zivile Satellitennavigationssystem unter demokratischer Kontrolle. GPS und Glonass sind Erbstücke des Kalten Kriegs und bis heute in militärischer Hand, Beidou ein Projekt der chinesischen Kommunistischen Partei, das vor allem Pekings Weltmachtambitionen dient.

Und die GSA wirbt damit, dass Galileo genauer sein soll als die Konkurrenz: Der Hochpräzise Service soll auf zwanzig Zentimeter genaue Positionsbestimmung bieten. Allerdings arbeiten auch die Konkurrenten an steter Verbesserung.

Derzeit befinden sich 26 Galileo-Satelliten in der Umlaufbahn, mit denen die Positionsbestimmung rund um den Globus möglich ist. Wie in der EU üblich sind die Zuständigkeiten über mehrere Länder und Ämter verteilt. Das Kontrollzentrum steht in Oberpfaffenhofen, Betreiber ist die europäische Satellitennavigationsbehörde GSA in Prag.

Ein klares Indiz für den Erfolg des Systems: Nach Angaben der GSA wurden weltweit 600 Millionen Handys mit Galileo-Empfänger verkauft. Jedoch ist es in den vergangenen Jahren so still um das Prestigeprojekt geworden, dass es den meisten Europäern unbekannt ist.

Doch alle wesentlichen Unternehmen im Bereich Navigation haben Galileo in ihre Produkte integriert. Dazu zählt der US-Konzern Garmin, Marktführer für Navigation im Freizeitbereich wie Bergsteigen, Radfahren, Wandern, aber auch für Schiffe und Flugzeuge.

Fotos: Pierre Carril/ESA/dpa, DLR/esa

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