Frau will ihren Hund von Gleisen retten und wird selbst tödlich erfasst

Garmisch-Partenkirchen - Als sie ihren Hund einfangen wollte, ist eine Frau in Bayern von einem Zug erfasst und getötet worden.

Die Schranke war geschlossen, trotzdem lief die Frau auf die Gleise. (Symbolbild)
Die Schranke war geschlossen, trotzdem lief die Frau auf die Gleise. (Symbolbild)  © DPA

Die 53 Jahre alte Frau wartete am Mittwochabend mit ihrem Hund vor einer geschlossenen Schranke an einem Bahnübergang in Garmisch-Partenkirchen, wie die Polizei mitteilte.

Als ihr Hund dann plötzlich auf die Gleise lief, eilte die Frau hinterher. Dabei wurde sie von einem Zug erfasst. Sie starb noch am Unfallort. Auch der Hund überlebte den Unfall nicht.

Die Bahnstrecke blieb nach Angaben der Deutschen Bahn mehr als drei Stunden lang gesperrt.

Update 16.00 Uhr Die 53-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen wartete mit ihrem Hund vor einer geschlossenen Bahnschranke, als sich das Tier unvermittelt losriss, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Frau eilte ihrem Haustier hinterher und lief so vor den Zug.

Nach dem Unfall am Bahnübergang in Garmisch-Partenkirchen war die Bahnstrecke stundenlang gesperrt.
Nach dem Unfall am Bahnübergang in Garmisch-Partenkirchen war die Bahnstrecke stundenlang gesperrt.  © Screenshot/Google Maps

Titelfoto: DPA

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