Das Wasser stand sechs Meter hoch! Elf Tote nach schlimmsten Überschwemmungen Top Update Mann fährt beim Rangieren seinen eigenen Sohn tot Neu Bus mit fünfzehn Fahrgästen geht mitten in der Innenstadt in Flammen auf Neu Peters muss gehen! HSV trennt sich von Nachwuchschef Neu Du möchtest dem Alltag entfliehen? Diese Airline verlost Freiflüge 5.553 Anzeige
1.221

Krawalle wegen US-Botschaft in Jerusalem: 37 Tote im Gazastreifen!

Verlegung nach Tel Aviv: Weit über 1000 Verletzte bei schweren Konfrontationen

Bei schweren Protesten sind im Gazastreifen 37 Menschen getötet worden, rund 1700 wurden verletzt.

Gaza/Tel Aviv - Schon Stunden vor der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem ist es am Montag zu heftigen Protesten der Palästinenser mit vielen Toten gekommen.

Palästinenser tragen einen verwundeten Demonstranten nahe Khan Younis.
Palästinenser tragen einen verwundeten Demonstranten nahe Khan Younis.

Mindestens 37 Palästinenser wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen bei Konfrontationen mit israelischen Soldaten an der Grenze zu Israel erschossen. Rund 1700 Menschen seien verletzt worden, darunter Hunderte durch Schüsse. Es ist der Tag mit den meisten Todesopfern seit dem Gaza-Krieg 2014. Russland zeigte sich besorgt angesichts der Verlegung der US-Botschaft. Al-Kaida rief zum Heiligen Krieg auf.

Der palästinensische Gesundheitsminister Dschawad Awad in Ramallah warf Israel ein "Massaker an unbewaffneten Demonstranten" vor. Russland zeigte sich besorgt angesichts der Verlegung der US-Botschaft. Die Türkei sprach von einem Massaker.

Bis zu eine Million Menschen waren im Gazastreifen an der Grenze zu Israel zu Protesten erwartet worden. Nach Angaben der Armee beteiligten sich zunächst mehr als 35.000 Menschen an zwölf verschiedenen Orten an den Protesten am Grenzzaun. Palästinenser hätten Brandbomben und explosive Gegenstände auf Soldaten geworfen, hieß es in einer Stellungnahme. Sie würden Reifen verbrennen und versuchen mit brennenden Gegenständen Feuer in Israel zu entzünden.

Die USA wollten am Montagnachmittag ihre Botschaft in Jerusalem im Beisein von rund 800 Gästen eröffnen. Auch US-Finanzminister Steven Mnuchin, Präsidententochter Ivanka Trump sowie ihr Mann und Trump-Berater Jared Kushner wurden erwartet.

US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember in einem umstrittenen Alleingang Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt. Er kündigte die Verlegung der Botschaft von Tel Aviv in die Heilige Stadt an. Die Entscheidung wurde international scharf kritisiert. Es kam zu Unruhen in den Palästinensergebieten.

Israel hat den Ostteil Jerusalems im Sechstagekrieg 1967 erobert. Den Anspruch der Palästinenser auf Ost-Jerusalem als Hauptstadt für einen eigenen Staat Palästina lehnt Israel ab. Doch die internationale Gemeinschaft pocht darauf, dass der künftige Grenzverlauf in Verhandlungen beider Seiten geklärt wird. Dies hat auch Trump gesagt.

Sprach vor der Botschaftseröffnung von einem "bewegenden Tag für das Volk Israel und den Staat Israel": Benjamin Netanjahu.
Sprach vor der Botschaftseröffnung von einem "bewegenden Tag für das Volk Israel und den Staat Israel": Benjamin Netanjahu.

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach vor der Botschaftseröffnung von einem "bewegenden Tag für das Volk Israel und den Staat Israel".

Netanjahu zitierte bei Twitter aus der Bibel: "Als der Herr die Gefangenen Zions zurückbrachte, da waren wir wie Träumende." Israel feiert den Schritt am 70. Jahrestag seiner Staatsgründung als politischen Triumph.

Auch in Ramallah im Westjordanland nahmen rund 5000 Palästinenser an einem Protestmarsch teil. Sie trugen palästinensische und schwarze Flaggen sowie Schlüssel. Damit wiesen sie auf ihre Forderung nach einer Rückkehr in die Gebiete hin, aus denen 1948 im Zuge der israelischen Staatsgründung Hunderttausende Palästinenser flohen oder vertrieben wurden. Demonstranten verbrannten auch eine US-Flagge.

Die Bundesregierung rief angsichts der Auseinandersetzungen zur Mäßigung auf. Die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem dürfe kein Anlass für Gewalt sein, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin. "Wir rufen an einem Tag wie heute alle dazu auf, das Recht auf friedliche Meinungsäußerung nicht zu missbrauchen", sagte sie. Gleichzeitig müsse Israel bei seinen Schutzmaßnahmen das Prinzip der Verhältnismäßigkeit wahren.

Hunderte Menschen wurden bei den Protesten Verletzt, mehr als ein Dutzend starb.
Hunderte Menschen wurden bei den Protesten Verletzt, mehr als ein Dutzend starb.

Die Bundesregierung sei weiterhin der Überzeugung, dass es im Konflikt um den Status von Jerusalem nur eine einvernehmliche Verhandlungslösung geben könne.

An einem Empfang des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu am Sonntagabend anlässlich der Verlegung der US-Botschaft habe kein deutscher Vertreter teilgenommen, sagte die Sprecherin. Die Bundesregierung werde auch weiter nichts tun, was Zweifel an ihrer völkerrechtlichen Haltung zum Status Jerusalems aufkommen lassen könnte.

Russland äußerte sich besorgt über die Verlegung der Botschaft. Dies könne die Spannungen im Nahen Osten weiter verstärken, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Agenturen zufolge. "Wir haben diese Befürchtungen", sagte er in Moskau.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte in London, Amerika sei nun nicht mehr Teil der Lösung des Nahostkonflikts, sondern Teil des Problems. Washington habe seine "Rolle als Vremittler im Friedensprozess des Mittleren Ostens verwirkt und verloren", fügte Erdogan hinzu. Mit der Verlegung der Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem trete Washington "das internationale Recht mit Füßen".

Khan Younis: Palästinenser versuchen Feuer zu löschen, die durch israelische Drohnen ausgelöst wurden.
Khan Younis: Palästinenser versuchen Feuer zu löschen, die durch israelische Drohnen ausgelöst wurden.

Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri rief seine Anhänger angesichts der Botschaftsverlegung zum Widerstand auf.

Es sei nötig, die Feinde vereint mit einem Heiligen Krieg (Dschihad) zu bekämpfen, sagte der Führer des dschihadistischen Terrornetzwerkes in einem Video, das am Sonntagabend auf Propagandakanälen der Extremisten im Internet aufgetaucht war. Al-Sawahiri kritisierte zudem Trump, der "das wahre Gesicht der Kreuzzüge" enthüllt habe.

An der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen setzten schon gegen Mittag zahlreiche Palästinenser Reifen in Brand; dichter schwarzer Rauch stieg in den Himmel. Nach Berichten von Augenzeugen versuchten mehrere Männer, den Grenzzaun zu Israel zu durchschneiden.

Israels Armee hat die Zahl ihrer Soldaten an der Gaza-Grenze verdoppelt. Seit Ende März sind dort bei gewaltsamen Konfrontationen von Palästinensern und israelischen Soldaten 71 Palästinenser getötet und Tausende verletzt worden. Beim "Marsch der Rückkehr" haben Zehntausende ein Recht auf Rückkehr in das heutige israelische Staatsgebiet gefordert. Israel lehnt das ab.

Die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Hamas wird von Israel, EU und USA als Terrororganisation eingestuft und hat sich die Zerstörung des Staates Israel auf die Fahne geschrieben.

Fotos: DPA

Fans total geschockt: Deshalb steigt Ferris MC bei Deichkind aus! Neu Nach Tiger-Angriff: Pfleger laut Behörden selbst schuld Neu Für kurze Zeit gibt's bei Conrad diesen SAMSUNG-TV für nur 479 Euro 1.501 Anzeige Autofahrerin stirbt bei Frontalcrash mit Getränkelaster 3.754 Hunderte tote Ferkel nach Unfall auf der Autobahn 2.370 Die Deutschen werden immer älter und es gibt ein Problem... 6.981 Anzeige Tram-Fahrer unter Schock: Rentnerin von Straßenbahn erfasst und schwer verletzt 1.401 Spaziergänger macht Schock-Fund: Hündin liegt eingesperrt in Zwinger bei ihren toten Geschwistern 2.361 Gründerpitch in Frankfurt: Startups winken insgesamt 30.000 Euro Preisgeld 4.932 Anzeige Mehrere Festnahmen: Schon wieder Einsatz in der Hafenstraße! 287 Bei Polizei oder Schulamt: Antisemitismus an Schulen muss künftig gemeldet werden 768 Betrunkener schlägt Busscheibe ein: Schwangere und Kind verletzt! 205 Mit einer 5-Euro-Spende für HOPE kannst Du diesen Traumurlaub gewinnen Anzeige Udo Lindenberg: Wäre er ohne diesen Mann längst tot? 3.500 Weil er kein Bahnticket kaufen wollte: Mann macht lebensgefährlichen Fehler 1.479 Chemnitzer Haftbefehl bei Twitter geteilt: AfD-Politiker verliert Posten in Abgeordnetenhaus 3.871 Portrait: Wer ist Kylian Mbappé, der mit 19 die Fußballwelt aufmischt? 659
BVG rudert zurück: Obdachlose dürfen im Winter in U-Bahnhöfen schlafen 100 Nach Geiselnahme in Köln: Hauptbahnhof wieder offen 732 Update
Angriff auf Polizeibeamte in St. Pauli: 42 Streifenwagen im Einsatz! 532 100.000 Opel-Autos betroffen! Kraftfahrt-Bundesamt will Rückruf 1.050 "Bauer sucht Frau": Diese Prominente ist dabei, doch Narumol meckert 6.650 WhatsApp mit neuer schlechter Nachricht: Kein User wird sich dieser Neuerung entziehen können 6.823 Teenie (15) in U-Bahn die Nase gebrochen! Zeugen überführen Brutalos 721 Selbst verschuldeter Unfall endet für den Beifahrer tödlich 659 Nach Affären-Gerüchten: Jetzt steht Philipp Stehler zu seiner neuen Liebe! 3.717 Freier tickt aus und will Bordell abfackeln: Das steckt dahinter 1.188 Wilsberg-Fans sind gespannt: TV-Detektiv ermittelt zum ersten Mal in der Stadt, die es nicht gibt 1.141 Beihilfe zum Mord in 256 Fällen: Jetzt wird Mounir el Motassadeq abgeschoben! 2.689 Schwangere Meghan: Bringt sie mit dieser Reise ihr Baby in Gefahr? 1.613 Olivia Jones' Vorschlag: Dahin sollte Micaela Schäfers dritte Brust! 2.156 Zu viel PS: Autofahrer verunglückt beim Überholen tödlich 252 "Wenn mich ein Neger anhustet": AfD will Wolfgang Gedeon loswerden 2.529 Vor drei Tagen getürmt: Wo ist der mutmaßliche Straftäter von Gerbstedt? 509 AfD gibt Chemnitz Schuld am Wahlergebnis in Bayern 7.325 Ließ ein Mann seine 17-jährige Freundin von einem Kumpel vergewaltigen? 5.528 Räuber-Trio tritt und schlägt Obdachlosen! Zwei Täter sind erst 14 und 15 1.689 Doppel-Olympiasiegerin Dahlmeier zu schwach: Lange Biathlon-Pause 4.814 BVB wollte ihn: Darum hat sich Dilrosun für Hertha entschieden 1.120 Mann seit August spurlos verschwunden: Wer weiß, wo Frank Z. steckt? 1.365 Wegen Kriminalität: Deutschlands Hochstapler Nummer 1 Gert Postel sagt Tschüss 3.330 Propeller-Flugzeug zerfetzt Mutter und zwei Kinder, doch der Pilot schweigt 19.333 20 Jahre mit derselben Frau verheiratet: Lauterbach und Ochsenknecht 1.275 Teure Schnappschüsse! Polizei erwischt fast 1000 Raser in nur vier Stunden 243 Brenzlige Lage: Modernisierung der Berliner Feuerwehr dauert Jahre! 146 Nach Natobi-Trennung: "Love Island"-Beauty Sabi gibt Tobi den Laufpass 4.895 Nach Lungen-OP bei Niki Lauda: Neues Update über Gesundheitszustand 2.992 Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof könnte Terror-Hintergrund haben 23.514 Update Nach Messerangriff in Ravensburg: Mahnwache abgesagt! 3.737 Motorradtour bei schönem Wetter endet für viele Biker mit dem Tod 3.478