Zeitzeugen und Angehörige gedenken der Opfer der Nazi-Terrorherrschaft

München - Gemeinsam mit Zeitzeugen und ihren Angehörigen will der Bayerische Landtag der Opfer des Nationalsozialismus gedenken.

Am Mittwoch soll gemeinsam mit Angehörigen der Opfer des Nationalsozialismus gedacht werden. (Symbolbild)
Am Mittwoch soll gemeinsam mit Angehörigen der Opfer des Nationalsozialismus gedacht werden. (Symbolbild)  © DPA

"Die Verbrechen der Nazi-Terrorherrschaft waren im Wortsinn unfassbar. Aber sie sind geschehen und es liegt in unserer Verantwortung, sie nicht zu vergessen", sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) in München.

Ihr sei es bei der Organisation der Veranstaltung am Mittwochvormittag wichtig gewesen, die letzten Überlebenden des Nazi-Terrors im Landtag zu Wort kommen zu lassen.

Im Plenarsaal sprechen sollen neben Aigner auch Else Höllenreiner, Ehefrau des Auschwitz-Überlebenden Hermann Höllenreiner, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, sowie Abba Naor, Vizepräsident des Comité International de Dachau.

Traditionell veranstalten der Landtag und die Stiftung Bayerische Gedenkstätten jährlich gemeinsam den Gedenkakt für die Opfer des Nationalsozialismus. Ziel ist nicht nur die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, sondern auch die Mahnung an die junge Generation, derartiges Unrecht nie wieder zuzulassen.

Der Landtag in München: Am Mittwoch steht eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Nazi-Terrorherrschaft auf dem Plan. (Archivbild)
Der Landtag in München: Am Mittwoch steht eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Nazi-Terrorherrschaft auf dem Plan. (Archivbild)  © DPA

Titelfoto: DPA


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