Wie Hannibal Lector! Gefangener treibt Wärterin in den Wahnsinn

Vorbild und Namensgeber des Gefangenen: Serienkiller Hannibal Lector aus "Das Schweigen der Lämmer".
Vorbild und Namensgeber des Gefangenen: Serienkiller Hannibal Lector aus "Das Schweigen der Lämmer".

Wishaw - Es hört sich an, wie ein Horrorfilm und hat sogar auch ein bisschen was mit einem zu tun. Denn ein schottischer Gefangener trieb seine Schließerin mit kranken Psycho-Spielen dermaßen in den Wahnsinn, dass die junge Frau aus Angst kündigte. Der Spitzname des Verbrechers: "Hannibal Lector".

Wer mit diesem Namen nichts anzufangen weiß: Das ist der irre Serienkiller und Kannibale aus dem Blockbuster "Das Schweigen der Lämmer". Auch er ist dafür bekannt, mit seinen Opfern unheimliche Spielchen zu spielen.

An solchen hatte auch der Gefangene Daniel E. (32) Gefallen gefunden. Sein Opfer: Eine junge Frau, die als Schließerin in dem schottischen Knast arbeitete.

Am 27. Oktober begegnete sie dem 32-Jährigen während einer Nachtschicht das erste Mal. Wie sie der Sun berichtet, fühlte sie sich da schon sehr unwohl, denn Daniel begann, ihr tatsächliche Details aus ihrem Leben wiederzugeben.

"Er war in der Lage mir meine Automarke zu nennen und auch die von meiner Mutter und die meines Vaters", erzählt sie verstört. 

Woher hatte er diese Informationen? Die 22-Jährige kam zu keiner Lösung...

Alleine mit diesem Irren? Das wurde der jungen Frau zu gefährlich. Sie kündigte ihren Job im Gefängnis,
Alleine mit diesem Irren? Das wurde der jungen Frau zu gefährlich. Sie kündigte ihren Job im Gefängnis,

Langsam bekam sie Todesangst. Denn die Details, die ihr "Hannibal Lector" nannte, wurden immer präziser. 

"Er wusste auch genau wo ich und meine Familie wohnen. Außerdem erwähnte er, dass ich doch so anders aussehen würde, wenn ich draußen und außer Dienst bin".

Auch die Vergangenheit des Gefangenen ist schaurig. Denn eigentlich wurde Daniel wegen eines Verkehrs-Deliktes eingesperrt. Nach einem Jahr sollte er wieder frei kommen, doch hinter Gittern erdrosselte er 2004 einen 22-jährigen Mitgefangenen mit einem Schnürsenkel.

Nun hieß es "lebenslang" für den heute 32-Jährigen, der als ein "komplett uneinschätzbarer, sehr gefährlicher Mann, dem man definitiv nicht zu Nahe kommen will", beschrieben wird.

2008 beging er seinen nächsten Gewaltakt hinter Gittern: Er prügelte wild auf einen Wärter ein, schlug ihn zu Boden. 

Kein Wunder also, dass die junge Frau nicht länger in seiner Nähe sein wollte: Sie reichte die Kündigung ein. Ihre Freundin erzählt: "Wenn man seine Vorgeschichte kennt, die Psycho-Spiele, die unberechenbare Gewalt, ist es nicht überraschend, dass er den Spitznamen Hannibal Lector trägt".

Die Wärterin hatte keine Wahl, obwohl sie traurig feststellte, dass ihr der Job eigentlich total viel Spaß gemacht hat. Bis sie Daniel traf. Denn mit dieser Gefahr wollte sie nicht länger leben. Verständlich!


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