Gefahr der Massenpanik durch Polizeieinsatz? SC Freiburg fordert Stellungnahme

Freiburg - Nachdem beim Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart einige SC-Freiburg-Fans durch eine Polizeiblockade aufgehalten wurden und den Beginn des Spiels verpassten, hat der Fußball-Bundesligist die Polizei zu einer Stellungnahme aufgefordert.

Freiburgs Spieler freuen sich nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart im Stadion.
Freiburgs Spieler freuen sich nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart im Stadion.  © DPA

Aus Sicht des SC Freiburg hätte durch das Vorgehen der Polizei am vergangen Sonntag sogar die Gefahr einer "Massenpanik" bestanden, da die Polizei die Menschenmenge durch einen schmalen Korridor lotste. Darüber hinaus soll es zu mehreren Einsätzen des DRK gekommen sein.

Zunächst soll laut Polizei auf dem Weg vom Bahnhof ins Stadion Pyrotechnik gezündet worden sein und ein Sonderzug beschädigt worden sein.

Nach Erkenntnissen des SC Freiburg wurden die verantwortlichen Täter festgenommen.

"Dennoch kam es auf der Zuwegung zum Gästeeingang innerhalb eines schmalen, eingezäunten Durchgangsbereiches etwa eine Stunde vor Spielbeginn zu einer Blockade durch die Polizei", schreibt der SC Freiburg in einer Mitteilung. Hiervon seien rund 800 bis 1000 Fans betroffen gewesen.

Nach Auflösung der Blockade sei es dann zu Warteschlangen am Eingang gekommen und im Block zu "teilweise chaotischen Szenen". Einige Fans verpassten wohl daraufhin fast die erste Hälfte des Spiels.

"Die gesamte polizeiliche Maßnahme und die Art und Weise, wie diese umgesetzt und gegenüber den Fans und der Freiburger Fanbetreuung kommuniziert wurde, stellt sich für uns als unverhältnismäßig dar", schreibt weiter und fordert die Stuttgarter Polizei zu einer Stellungnahme auf.

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