Iranischer General getötet: US-Einrichtungen in Baden-Württemberg gefährdet?

Stuttgart - Das Landeskriminalamt (LKA) hat einem Zeitungsbericht zufolge nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani im Irak die Gefährdungsbewertung aktualisiert.

General Ghassem Soleimani im Oktober 2016 in Teheran.
General Ghassem Soleimani im Oktober 2016 in Teheran.  © Uncredited/Office of the Iranian Supreme Leader/AP

Das betreffe US-amerikanische, israelisch-jüdische oder andere Objekte, sagte ein Sprecher des baden-württembergischen Innenministeriums der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Dienstag).

Das LKA beobachte die Lage und schreibe die Gefährdungseinschätzung auch mit Hilfe der Erkenntnisse von Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz fort.

"Auf dieser Grundlage werden die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen getroffen", sagte der Sprecher.

In Stuttgart und der Region gehören dem Bericht zufolge etwa 23.000 Mitglieder zur amerikanischen Garnison – Soldaten, Zivilangestellte und ihre Familien.

Die USA hatten vorige Woche den iranischen General Ghassem Soleimani bei einem Luftangriff im Irak getötet. Seither drohen sich Teheran und Washington gegenseitig mit weiteren Aktionen.

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