Gefahrengut-Unfall mit einem Toten: Autobahn voll gesperrt, Menschen im Umkreis evakuiert

Werder (Havel) - Nach einem Unfall mit einem Gefahrguttransporter ist der Berliner Ring A10 zwischen Glindow und Dreieck Werder am Dienstagmorgen in beide Richtungen voll gesperrt worden.

Das Fahrerhaus des Kleinlasters ist völlig zerstört.
Das Fahrerhaus des Kleinlasters ist völlig zerstört.  © dpa/Julian Stähle

Nach ersten Erkenntnissen sei ein Kleintransporter im Stau auf einen LKW aufgefahren, teilte ein Polizeisprecher mit.

Es wurde zunächst berichtet, das aus einem der beiden Fahrzeuge eine bislang unbekannte Flüssigkeit ausgelaufen sei.

Im Umkreis von 200 Metern mussten alle Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Wie die Brandenburger Polizei auf Twitter mitteilte, läuft aber aktuell keine Ladung aus dem Gefahrenguttransporter. Doch Entwarnung konnte noch nicht gegeben werden.

Wie lange die Arbeiten von Feuerwehr und Polizei dauern werden, konnte der Sprecher noch nicht sagen. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Offenbar haben einige Autofahrer noch immer Probleme damit, eine Rettungsgasse zu bilden.

Feuerwehrmänner in Schutzanzügen an der Unfallstelle.
Feuerwehrmänner in Schutzanzügen an der Unfallstelle.  © dpa/Julian Stähle

Update, 12.18 Uhr:

Wie die Märkische Allgemeine berichtet, soll der 49-jährige Fahrer des Transporters beim Unfall ums Leben gekommen sein.

Laut Blatt kam es aufgrund eines Unfalls auf der A2 zu dem verhängnisvollen Stau, der sich bis auf die A10 erstreckte.

Titelfoto: dpa/Julian Stähle


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