Gegen-Aktionen: So viel ist los, wenn AfD-Chefin Petry kommt!

Im Ravensberger Park ist am 24. März eine Menge los.
Im Ravensberger Park ist am 24. März eine Menge los.

Bielefeld - Die Polizei Bielefeld bereitet sich auf zwei angemeldete Versammlungen unter freiem Himmel vor. Beide finden am 24. März gegen die Veranstaltung der AfD, zu der auch Chefin Frauke Petry erwartet wird, statt.

Die AfD führt ab 19 Uhr in einem Saal der Volkshochschule in der Ravensberger Spinnerei eine Wahlkampfveranstaltung durch. Die Veranstaltung findet ausschließlich in einem geschlossenen Raum statt. Zur Gewährleistung der Sicherheit im Gebäude ist der Hausrechtsinhaber - nicht die Polizei Bielefeld - verantwortlich.

Etwa zeitgleich finden zwei angemeldete Versammlungen sowie ein in der Ravensberger Spinnerei aufgeführtes Theaterstück gegen die AfD-Veranstaltung statt.

Unter dem Motto "Bielefeld ist bunt und weltoffen - Gegen Rassismus und Rechtspopulismus" veranstaltet das "Bündnis gegen Rechts" in der Zeit von 17.30 Uhr bis circa 21.30 Uhr eine demonstrative Aktion im Rochdale Park.

Auf einer Bühne vor dem Gebäude der Ravensberger Spinnerei werden Reden, sowie musikalische Beiträge abgehalten. Es werden rund 1000 Teilnehmer erwartet.

AfD-Chefin Frauke Petry kommt mit ihrem Ehemann nach Bielefeld.
AfD-Chefin Frauke Petry kommt mit ihrem Ehemann nach Bielefeld.  © DPA

In der Zeit von 18 Uhr bis etwa 19 Uhr findet zudem eine demonstrative Aktion mit Aufzug statt. Das Motto ist identisch mit dem der Demo im Rochdale Park.

Die Versammlung startet am Kesselbrink und führt über die Friedrich-Verleger-Straße in Richtung Heeper Straße. Nach einer kleinen Unterbrechung führt der Weg weiter zum Rochdale Park und schließt sich der dortigen Versammlung an. Es werden gut 200 zusätzliche Teilnehmer erwartet.

Die Polizei Bielefeld als Versammlungsbehörde hat die angemeldeten demonstrativen Aktionen geprüft und festgestellt, dass keine Verbotsgründe vorliegen. Für die Polizei besteht somit die Pflicht, diese Versammlungen als Ausdruck der verfassungsrechtlich garantierten Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu schützen.

Die Polizei wird alles tun, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Hierzu zählt insbesondere, dass ein Aufeinandertreffen gegnerischer Gruppen verhindert wird.

Momentan geht die Polizei von einem friedlichen Verlauf der Veranstaltungen und Versammlungen aus. Gegen gewaltbereite und gewalttätige Teilnehmer wird sie hart vorgehen und Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konsequent verfolgen.

Die Polizei ist dazu unter anderem mit Einsatzhundertschaft, Verkehrsdienst und Ermittlern im Einsatz. Beeinträchtigungen durch den angemeldeten Aufzug sind in der Zeit zwischen 17 Uhr und 20 Uhr nicht zu vermeiden.


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