Grünen-Chefin denkt trotz Hasswelle nicht an Rücktritt

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Kennt Ihr die Geheimnisse rund um diesen Hafen?

Dresden - 120 Jahre Alberthafen, ein stolzer Geburtstag. Aber wenn man auf die Elbe schaut und dann nur gelegentlich einen Lastkahn vorbeituckern sieht, drängt sich die Frage auf: Braucht Dresden überhaupt noch einen Hafen?
Der Elbsegler „Waltraut“ (80 Meter lang, Baujahr 1913) liegt im historischen Hafen-Terminal und kann nie wieder raus.
Der Elbsegler „Waltraut“ (80 Meter lang, Baujahr 1913) liegt im historischen Hafen-Terminal und kann nie wieder raus.

Von Stefan Ulmen

Dresden - 120 Jahre Alberthafen, ein stolzer Geburtstag. Aber wenn man auf die Elbe schaut und dann nur gelegentlich einen Lastkahn vorbeituckern sieht, drängt sich die Frage auf: Braucht Dresden überhaupt noch einen Hafen?

„Klar“, sagt Heiko Loroff (46), Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe. „Aber nicht einen Hafen, wo der Arbeiter von 6 bis 14 Uhr auf dem Kran hockt und dann Feierabend macht.“

Heißt: Hier gibt es zwar gelegentlich noch die Getreide-Beladungs-Romantik auf den Lastkahn. Oder Flussspat (für Zahnpasta) und Kohle (für Tschechien). Aber immer häufiger auch Maschinen (zum Beispiel eine Turbine für mehr als 15 Millionen Euro), die über Hamburg in die Welt ausgeliefert werden.

Geschäftsführer Heiko Loroff (46) hat von Kran 2 aus einen guten Überblick über den Dresdner Hafen.
Geschäftsführer Heiko Loroff (46) hat von Kran 2 aus einen guten Überblick über den Dresdner Hafen.

Nur drei bis vier Schiffe pro Woche legen im Hafen an und ab. Dafür verlassen 370 Laster und 90 Waggons pro Woche das 42-Hektar-Areal. Dies nennt man „Trimodalität“, berichtet Loroff: „Wir sind ein Logistik-Dienstleister geworden, stehen im knallharten Wettbewerb. Und der frühere Kranfahrer ist heute auch Lkw-Fahrer, Lokführer, Rangiermeister und ...“

Beim Bahnstreik beispielsweise konnten Schiffe und Trucks Aufträge retten. Pech nur, dass danach das Niedrigwasser acht Wochen lang die Lastkähne ausbremste. Trotzdem lag der Umsatz im ersten Halbjahr bei 7,7 Millionen Euro (Vorjahr: 7,8 Millionen) Der Hafen-Chef: „2014 war ein Rekordjahr für unsere Häfen. Es wurden 6,8 Prozent mehr Güter umgeschlagen, der Umsatz stieg auf 20 Millionen Euro.“

Auf dem Gelände haben sich 40 Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern angesiedelt. Loroff: Wir sind zu 100 Prozent ausgelastet. Und wenn selbst das Hamburg Hafen Marketing hier ein Büro hat, können wir so unbedeutend nicht sein ...“

Kennt Ihr diese Hafen-Geheimnisse?

Dieses Elektromobil haben die Arbeiter (im Foto: Dietmar Schulze, 58) liebevoll „Hafenente“ getauft.
Dieses Elektromobil haben die Arbeiter (im Foto: Dietmar Schulze, 58) liebevoll „Hafenente“ getauft.
  • Ein gefangenes Schiff: Der Elbsegler „Waltraut“ (80 Meter lang, Baujahr 1913) liegt im historischen Hafen-Terminal und kann nie wieder raus. Wurde er vergessen? „Nein“, sagt Hafenchef Loroff. „Wir haben ihn bewusst als Museumsstück erhalten und historisch restauriert. ,Waltraut‘ ist übrigens das Schwesterschiff vom Theaterkahn.“
  • Ente mit vier Rädern: Dieses Elektromobil haben die Arbeiter (im Foto: Dietmar Schulze, 58) liebevoll „Hafenente“ getauft. Es bietet vier Insassen Platz, ist bis zu 29 km/h schnell und transportiert auf seiner Mini-Ladefläche Kleinteile oder Werkzeuge zu den Kränen und Schiffen.
  • Eine Frau als Chefin: Sie kennt das Gelände von der Pike auf. 1969 begann Christine Kucklick (heute 62) dort ihre Lehre, arbeitete sich zur Hafen-Betriebsleiterin hoch. Damit ist sie eine der wenigen Frauen bundesweit überhaupt in einer solchen Funktion. Sie sagt: „Die Abwechslung ist die größte Herausforderung, macht aber auch die meiste Freude.“

So wird am Wochenende gefeiert

OB Dirk Hilbert (43, FDP, li.), Produktionsleiter Daniel Reda (31) und Geschäftsführer Rico Pelz (31) in der Räucherei.
OB Dirk Hilbert (43, FDP, li.), Produktionsleiter Daniel Reda (31) und Geschäftsführer Rico Pelz (31) in der Räucherei.

Am Samstag beginnt das Programm um 13 Uhr und geht bis 21 Uhr: Man kann auf Schiffen oder im Führerstand einer Lok mitfahren, für Kinder steht eine Hüpfburg bereit, außerdem gibt es eine Mal- und Bastelstraße.

Spannend: Ein Rundgang auf dem historischen Schleppkahn „Waltraud“.

Um 17.20 Uhr stehen die „Schlagerrebellen“ auf der Bühne, ab 19 Uhr singt das Pop-Duo „Cora“, und um 20.45 Uhr funkelt ein großes Feuerwerk.

Am Sonntag wird von 10 bis 17 Uhr gefeiert, es beginnt mit einem zünftigen Frühschoppen und Blasmusik (10 bis 12 Uhr). Auch an diesem Tag gibt es Hafenrundgänge, Torwandschießen und Kinderstaplerwettbewerbe.

Neue Räucherei eröffnet

Die neue Produktionshalle mit Werksverkauf und Show-Räucherofen im Alberthafen.
Die neue Produktionshalle mit Werksverkauf und Show-Räucherofen im Alberthafen.

Unter dem Motto „Wir holen die Küste nach Sachsen“ eröffnete Geschäftsführer Rico Pelz (31) gestern seine Elblachs-Räucherei im Alberthafen.

Dabei ist der Name irreführend: Denn es werden keine Elblachse verarbeitet - sie sind nach der Wiederansiedlung einfach noch zu klein. „Aber wir liegen direkt an der Elbe und unser Hauptprodukt ist mit 60 Prozent Anteil eben der Lachs“, erklärte Pelz.

Rund 2,5 Millionen Euro wurden investiert, 15 Arbeitsplätze entstanden. Künftig sollen rund 120 Tonnen Fisch pro Jahr verarbeitet werden. Lachs und Makrelen kommen aus Nordsee und Atlantik, Karpfen und Zander aus sächsischen Seen.

Auch Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (54, CDU) und Dresdens neuer OB Dirk Hilbert (43, FDP) probierten gestern die maritimen Leckereien.

Stapellauf für Ideen

Kommentar von Stefan Ulmen

„Wir kämpfen um Akzeptanz. Viele Dresdner kennen uns nicht und denken, es ist alles tot.“ Ehrliche Worte des obersten Hafen-Managers gestern im Gespräch mit der MOPO. Auch ich war beim Rundgang überrascht über viele Fakten und schöne Geheimnisse.

Der Alberthafen scheint derzeit wie eine (verschlossene) Auster mit einer Perle drin. Und die heißt Potenzial. Wenn man sieht, wie sehr andere Häfen nicht nur Teil von Städten, sondern sogar deren Anziehungspunkte sind, macht das Mauerblümchen-Dasein traurig.

Dabei könnte der Hafen nicht nur von der nahe gelegenen Messe profitieren, dem Elberadweg, der dort durchführt, und neben den Gästen des Fischhauses auch von den Kunden der neuen Räucherei. Der Ausdehnung sind durch Flutrinne und Friedrichstadt Grenzen gesetzt, also sollte man nach machbaren Konzepten für das Gelände selbst forschen.

Denn er hat auch seine Berechtigung. Einer Stadt am Fluss ohne Hafen fehlt ein Stück maritimer Identität. Die Feiern an diesem Wochenende zum 120. Geburtstag könnten ein Stapellauf für eine Menge Ideen werden, wie Dresdner und Touristen doch noch zu Hafen-Fans werden.

1969 begann Christine Kucklick (heute 62) ihre Lehre, arbeitete sich zur Hafen-Betriebsleiterin hoch.
1969 begann Christine Kucklick (heute 62) ihre Lehre, arbeitete sich zur Hafen-Betriebsleiterin hoch.

Fotos: Christian Essler

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