Geht die Aue-Serie in Cottbus weiter?

Am Ende konnten beide mit dem Punkt leben. Aues Trainer Pavel Dotchev (r.) und Erfurts Coach Stefan Krämer gratulieren sich gegenseitig.
Am Ende konnten beide mit dem Punkt leben. Aues Trainer Pavel Dotchev (r.) und Erfurts Coach Stefan Krämer gratulieren sich gegenseitig.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Folgt am Mittwoch wieder ein Sieg in Cottbus? Wenn der FC Erzgebirge seine Serie fortsetzen kann, dann ja!

In der Rückrunde hat es der FCE so gehalten: Nach einem Remis gelang ein Sieg. Nach dem 0:0 in Osnabrück folgte das 2:0 gegen Großaspach, dem 1:1 bei den Stuttgarter Kickers ein 1:0 gegen den VfB Stuttgart II.

Im nächsten Heimspiel gab’s ein 0:0 gegen Würzburg, danach wurde 2:0 in Rostock gewonnen. Und nun das 2:2 gegen Erfurt. „Wenn wir so weitermachen, ist alles in Ordnung“, zwinkert Trainer Pavel Dotchev.

Doch der Trainer weiß: Dafür muss der FC Erzgebirge konzentrierter agieren als noch gegen Erfurt. „Das war nicht unser bestes Spiel“, sagt Dotchev.

„Wir haben zwei, drei gute Chancen, das 2:0 nachzulegen. Danach haben wir zu viel hinten herum gespielt, die Erfurter eingeladen, wieder ins Spiel zu kommen“, bemängelt er.

Die Auer wollen in Cottbus wieder einen Sieg bejubeln.
Die Auer wollen in Cottbus wieder einen Sieg bejubeln.

Die Blumenstädter nutzten das das Angebot ab Mitte der ersten Halbzeit. Erst nach dem 2:2 durch Pascal Köpke war richtig Zug drin in der Partie, danach hätte der FCE fast noch den Siegtreffer gelandet.

Aber Cebio Soukou stand bei seinem Tor knapp im Abseits, Max Wegners Kopfball flutschte RWE-Keeper Philipp Klewin durch die Finger, landete aber am Pfosten.

Doch die „Veilchen“ konnten ihre Serie auf 13 ungeschlagene Spiele ausbauen. „Wir schrauben weiter dran“, so Christian Tiffert. Er sah das Spiel zwiegespalten.

Letztendlich war das Remis für ihn „wie ein gefühlter Sieg, weil wir zurückgekommen sind“. Er rang der Partie die positiven Seiten ab, auch weil er weiß: „Wir schlagen niemand einfach so. Die 3. Liga ist kein Wunschkonzert, wir müssen immer daran denken, wo wir herkommen.“

Allerdings sah er auch, das vieles nicht so flüssig lief wie sonst: „Das war zäh und schwerfällig. Ich habe das schon früh beim Aufstehen gemerkt, dass ich mich nicht so fühle.“

In Cottbus soll es wieder besser laufen, denn auch Tiffert weiß: Nach einem Auer Remis folgte ein Sieg!

Fotos: Picture Point/S. Sonntag


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