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Identifizierter Geiselnehmer vom Kölner Hauptbahnhof überlebt Not-OP

Polizei wertet Beweismittel nach Geiselnahme in Köln

Nach der Geiselnahme in Köln hat die Polizei eine Wohnung durchsucht und wertet nun Beweismittel aus. Der angeschossene Geiselnehmer liegt im Koma.

Köln – Nach der Geiselnahme am Montag im Kölner Hauptbahnhof prüft die Polizei einen terroristischen Hintergrund.

Nach der Geiselnahme in einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof prüft die Polizei einen Terror-Hintergrund.
Nach der Geiselnahme in einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof prüft die Polizei einen Terror-Hintergrund.

Knapp 24 Stunden nach dem Brandanschlag und dem blutigen Geiseldrama werden immer mehr Einzelheiten über den mutmaßlichen Täter bekannt.

Der schwer verletzte Mann war am Dienstag nach einer mehrstündigen Operation außer Lebensgefahr. "Er liegt aber weiter im Koma", sagte Miriam Brauns, die stellvertretende Polizeipräsidentin von Köln. Der Mann habe noch nicht vernommen werden können.

Er war von einem Spezialeinsatzkommando angeschossen worden und musste anschließend reanimiert werden. Weiterhin wird ermittelt, ob es eine Tat mit terroristischen Hintergrund war. Denn mit dem Brandanschlag wollte der Täter offenbar möglichst viele Menschen treffen.

Der bewaffnete Mann hatte in einem Fast-Food-Restaurant im Bahnhof einen Molotowcocktail gezündet und sich dann mit einer Geisel in einer Apotheke verschanzt.

Ein Spezialeinsatzkommando musste die Apotheke stürmen, um die Geisel zu befreien. Mehrere Schüsse der Polizei hatten den Täter bei der Erstürmung getroffen.

Der Mann hatte nach Einschätzung der Polizei dennoch nicht vor, sich mit einer Frau in der Apotheke zu verschanzen. "Der eigentliche Tatplan war die Brandlegung im McDonalds", sagte Klaus-Stephan Becker, der Chef der Kölner Kripo, am Dienstag in Köln. Die Geisel sei wahrscheinlich "ein Zufallsopfer" gewesen.

Bundesanwaltschaft könnte Ermittlungen zu Geiselnahme übernehmen

Die Glastür der gestürmten Apotheke im Hauptbahnhof ist abgeklebt.
Die Glastür der gestürmten Apotheke im Hauptbahnhof ist abgeklebt.

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul äußerte sich am Dienstag "sehr bestürzt" über das Geschehen.

"Die Polizei hat durch ihr konsequentes und professionelles Einschreiten Schlimmeres verhindern können", sagte der CDU-Politiker in Düsseldorf.

"Derzeit wird mit Hochdruck ermittelt, um die Hintergründe der Tat schnellstmöglich aufzuklären."

Gegen den Kölner Geiselnehmer ist Haftbefehl wegen versuchten Mordes in zwei Fällen und auch wegen Geiselnahme erlassen worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag in Köln mit.

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe könnte noch am Dienstag die Ermittlungen zu der Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof übernehmen. Nach jetzigem Stand gehe die Behörde davon aus, sagte ein Sprecher in Köln.

Geiselnehmer von Köln ist identifiziert

Mitarbeiter der Spurensicherung der Polizei stellen in einer McDonalds-Filiale im Hauptbahnhof einen verkohlten Koffer sicher.
Mitarbeiter der Spurensicherung der Polizei stellen in einer McDonalds-Filiale im Hauptbahnhof einen verkohlten Koffer sicher.

Die Identität des Geiselnehmers war zunächst noch nicht geklärt. Am Tatort wurden aber laut Polizei Papiere eines 55 Jahre alten Syrers gefunden, der einen offiziellen Flüchtlingsstatus hat.

Die Papiere sollen nun zweifelsfrei dem Täter gehören, sagt die Polizei.

Der Syrer war nach Polizeiangaben arbeitslos. Er habe in einer Kölner Wohnung gelebt und sei psychisch nicht in der Lage gewesen, einer Arbeit nachzugehen, so ein Polizeisprecher.

Laut Polizei soll er als Asylberechtigter eine Aufenthaltserlaubnis bis Juni 2021 besitzen. In Deutschland lebte er nach Polizeiangaben seit März 2015, fast ausschließlich in Köln. Die Frau des 55-Jährigen lebt dagegen noch in Syrien, sein Sohn und sein Bruder sind in Deutschland.

Noch am Montag wurde die Kölner Wohnung des Syrers im Stadtteil Neuehrenfeld durchsucht. Dort konnte die Polizei weiteres Benzin sicherstellen und Schriftzeichen in arabischer Schrift.

Es handele sich aber um keine islamistischen Inhalte oder Bekennungen zum IS. Das teilte ein Polizeisprecher am Dienstag mit. Besondere Bedeutung hat möglicherweise eine Tasche, die der Täter in dem Café zurückließ und später zurückforderte.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter rief die Kölner Polizei Zeugen dazu auf, Fotos und Videos hochzuladen, die in möglichem Zusammenhang mit der Tat stehen könnten.

Kein Bekenntnis zum IS in Täter-Wohnung

Ein Koffer, eine Tasche und Brandbeschleuniger des Täters.
Ein Koffer, eine Tasche und Brandbeschleuniger des Täters.

Der Zustand des Mädchens, dessen Schuh durch die Explosion des Brandsatzes im Café Feuer gefangen hatte, war am Dienstag unverändert.

Während der Befreiungsaktion der Polizei versuchte er den Angaben zufolge, die Frau anzuzünden. Der Mann hatte Gaskartuschen und Brandbeschleuniger bei sich, außerdem eine mutmaßliche Schusswaffe.

Seinen mitgeführten Gaskartuschen hätten einen erheblichen Schaden anrichten können. Hätte der 55-Jährige die Kartuschen zur Explosion gebracht, wäre der Schaden beachtlich gewesen, sagte der Leitender Kriminaldirektor Klaus-Stephan Becker am Dienstag in Köln.

"Im Zusammenhang mit dem Betreten der Apotheke soll er Passanten zufolge auch gerufen haben, dass er zur Terrorgruppe Daesh gehört", hatte Einsatzleiter Klaus Rüschenschmidt am Montagabend gesagt.

"Daesh" ist der arabische Name für die Terrormiliz Islamischer Staat. Die Polizei wollte am Dienstag noch nicht sagen, ob sie weitere Hinweise darauf hat, dass der Täter als islamistischer Extremist zu betrachten ist.

Die Kölner Polizei hat bislang keine Hinweise auf mögliche Komplizen des Kölner Geiselnehmers. Es werde intensiv nach eventuellen Mittätern gesucht.

Die Apotheken-Angestellte, die der Täter als Geisel nahm, war ein Zufallsopfer.
Die Apotheken-Angestellte, die der Täter als Geisel nahm, war ein Zufallsopfer.

Fotos: DPA, Horst Konopke, Polizei Köln

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