Geiselnehmer vom Kölner Hauptbahnhof nicht mehr auf Intensivstation

Köln – Der Geiselnehmer Mohammad R. vom Kölner Hauptbahnhof hat die Intensivstation verlassen.

Im Oktober musste ein Spezialeinsatzkommando eine Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof blutig beenden.
Im Oktober musste ein Spezialeinsatzkommando eine Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof blutig beenden.  © DPA

Laut Kölnische Rundschau soll der syrische Asylbewerber inzwischen auf die normale Station verlegt worden sein.

Der Gesundheitszustand des Angreifers wird dennoch weiter als "sehr schlecht" beschrieben.

Der 55-Jährige sei weiter nicht ansprechbar. Dies mache seine Vernehmung unmöglich.

Der syrische Täter, der offenbar psychische Probleme hatte, nahm nach dem Brandanschlag am Kölner Hauptbahnhof eine Geisel in einer Apotheke. (TAG24 berichtete)

Er wurde schließlich von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei niedergeschossen und lag seitdem auf der Intensivstation im Koma.

Das Mädchen Lika, das Mohammad R. in Brand steckte, musste inzwischen bereits sieben Operationen über sich ergehen lassen. Am Mittwochabend fand ein Benefizkonzert im Hauptbahnhof für sie statt. (TAG24 berichtete)

Einen terroristischen Hintergrund der Tat konnten die Beamten weiter nicht erkennen – der Generalbundesanwalt ermittelt weiter.

Titelfoto: DPA


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