Patientin bekommt Überdosis von Medikament in Klinik und stirbt!

Geislingen an der Steige - Nachdem sie offenbar ein Medikament in zu hoher Dosierung erhalten hat, ist eine Patientin an der Helfenstein Klinik Geislingen (Kreis Göppingen) gestorben.

Der Vorfall ereignete sich an der Helfenstein Klinik in Geislingen.
Der Vorfall ereignete sich an der Helfenstein Klinik in Geislingen.  © Stefan Sauer/ZB/dpa

Wie die Klinik am Dienstag mitteilte, bekam die Frau das Medikament wohl aus Unachtsamkeit mehrere Tage hintereinander anstelle einmal wöchentlich. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Die Frau war bereits im Dezember gestorben, nachdem sich ihr Zustand verschlechtert hatte und sie auf der Intensivstation behandelt worden war. Publik wurde der Fall erst jetzt.

Das ihr falsch verabreichte Medikament mit dem Wirkstoff Methotrexat wird üblicherweise zur Behandlung von Krebserkrankungen und rheumatischen Gelenkentzündungen eingesetzt.

Erst Mitte Februar hatte das Amtsgericht Göppingen der Fall einer 80-jährigen Frau beschäftigt, die in einer anderen Klinik im Kreis Göppingen nach einer Medikamenten-Überdosis gestorben war.

Das Verfahren gegen drei behandelnde Ärztinnen wurde gegen eine Geldauflage eingestellt.

Der Patientin wurde irrtümlicherweise der Wirkstoff Methotrexat verabreicht, der zur Behandlung von Krebserkrankungen und rheumatischen Gelenkentzündungen eingesetzt wird. (Symbolbild)
Der Patientin wurde irrtümlicherweise der Wirkstoff Methotrexat verabreicht, der zur Behandlung von Krebserkrankungen und rheumatischen Gelenkentzündungen eingesetzt wird. (Symbolbild)  © Caroline Seidel/dpa-tmn

Titelfoto: Caroline Seidel/dpa-tmn

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