Zu wenig Geld für Winterjacken: Objektschützer frieren, Polizeigewerkschaft stink sauer

Berlin - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin pocht auf mehr Geld für warme Winterjacken für die Mitarbeiter des zentralen Objektschutzes.

Der Objektschutz steht permanent im Freien und muss zusehen, das er nicht friert. (Symbolbild)
Der Objektschutz steht permanent im Freien und muss zusehen, das er nicht friert. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

"Langsam aber sicher platzt mir der Kragen, wir reden seit mehr als zwei Jahren über dieses Missverhältnis und passiert ist bis heute rein gar nichts", klagte Stephan Kelm, stellvertretender GdP-Landesvorsitzender, am Sonntag.

Die Kollegen des Zentralen Objektschutzes stehen vor Botschaften und anderen gefährdeten Gebäuden in der deutschen Hauptstadt.

Die Behördenleitung sei mehrmals darauf hingewiesen worden, dass das jährliche Kleidergeld 150 Euro betrage, die für die Mitarbeiter vorgesehene warme Winterjacke mit Innenfutter aber fast 250 Euro koste.

"Die Behördenleitung muss jetzt handeln und jedem eine komplette Winterjacke als Dienstbekleidung zur Verfügung stellen", erklärte Kelm.

Er sprach sich zugleich für eine generelle Erhöhung des Budgets sowie den Aufbau einer eigenen Kleiderkammer für die Berliner Polizei aus.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)

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