Immer gefährlicher: Geldautomaten mehrfach mit Sprengstoff zerstört

Düsseldorf - Gefährlicher Trend: Insgesamt 17 Mal haben Kriminelle im vergangenen Jahr Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen mit Sprengstoff statt Gas attackiert und dabei teils immense Zerstörungen verursacht.

Ein zerstörter Geldautomat nach einer Sprengung.
Ein zerstörter Geldautomat nach einer Sprengung.  © DPA

Laut Landeskriminalamt (LKA) liegt der Gesamtschaden im hohen sechsstelligen Bereich.

Wie das LKA auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, hat es 2019 bisher einen Fall gegeben, bei dem ein Geldautomat mit Sprengstoff zerstört und geplündert wurde.

Laut dem Sprecher wurden bei den Taten im vergangenen Jahr meist selbstgebastelte Sprengsätze beispielsweise aus illegalen Feuerwerkskörpern verwendet.

Mit Sprengstoff attackieren Kriminelle vor allem Geldautomaten, die von Banken bereits gegen Gas-Explosionen abgesichert worden sind.

Insgesamt kam es laut LKA 2018 in Nordrhein-Westfalen zu 108 Geldautomatensprengungen, 2019 waren es bisher 13.

Die Täter verwenden Gas oder Sprengstoff, um an das Geld in den Automaten zu gelangen.
Die Täter verwenden Gas oder Sprengstoff, um an das Geld in den Automaten zu gelangen.  © DPA

Titelfoto: DPA

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