Nach spektakulärem Überfall auf Geldtransporter: Der nächste Verdächtige wandert in U-Haft

Berlin - Rund neun Monate nach einem spektakulären Überfall auf einen Geldtransporter nahe dem Berliner Alexanderplatz sitzt jetzt ein dritter Tatverdächtiger in der Hauptstadt in Untersuchungshaft.

Polizeibeamte durchsuchen den Geldtransporter nahe dem Berliner Alexanderplatz.
Polizeibeamte durchsuchen den Geldtransporter nahe dem Berliner Alexanderplatz.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Der 34-Jährige, der am 9. Juli in Bulgarien festgenommen wurde, sei nun nach Berlin gebracht worden, twitterte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Ihm sei ein Haftbefehl wegen schweren Raubes verkündet worden.

Gegen zwei weitere Verdächtige im Alter von 38 und 33 Jahren wurde wegen des Überfalls am 19. Oktober 2018 bereits Anklage erhoben. Sie sitzen ebenfalls in Untersuchungshaft. Der 38-Jährige soll zusammen mit vier anderen Männern den Geldtransporter gestoppt haben.

Den Tätern wird vorgeworfen, die beiden Fahrer mit Maschinenpistolen bedroht, den Transporter aufgebrochen und Kisten mit sieben Millionen Euro Bargeld geraubt zu haben.

Weil sie von der Polizei verfolgt wurden, mussten die Räuber die Beute in einem der beiden Fluchtautos zurücklassen. Der zweite Angeklagte soll Werkzeug und eines der Autos besorgt haben.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Mehr zum Thema Berlin Crime:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0