Nach Schießerei auf der A52: Mann bedrohte Beamte mit kurioser "Waffe"

Dieses Flambiergerät stellten die Beamten bei dem 30-Jährigen sicher. Er hatte damit einen Beamten bedroht.
Dieses Flambiergerät stellten die Beamten bei dem 30-Jährigen sicher. Er hatte damit einen Beamten bedroht.  © Polizei Bochum

Bochum - Am 15. März stellten Beamte auf der A52 einen maskierten Mann, der auf einem Fahrrad mit einem großen Stofftier unterwegs war.

Nachdem ein Streifenwagen ihn verfolgte, sprang er von seinem Rad ab und kletterte über eine Leitplanke. Doch plötzlich drehte er sich um und zog einen Gegenstand aus der Hosentasche, den er auf die Beamten richtete.

Daraufhin schoss einer der Polizisten ihn ins Bein - der polizeibekannte 30-jährige Essener konnte daraufhin festgenommen werden (TAG24 berichtete).

Inzwischen gab die Polizei Bochum bekannt, welchen Gegenstand der Mann aus der Tasche gezogen hatte.

Es handelte sich um ein Flambiergerät, das Köche normalerweise benutzen, um Zucker zu karamellisieren.

Warum der Fahrradfahrer, der laut Polizei offenbar an einer psychischen Erkrankung leidet, über die A52 fuhr und die vermeintliche Waffe dabei hatte, ist noch nicht bekannt. Aktuell wird seine Verletzung weiterhin im Krankenhaus behandelt.


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