Kritik nach der Gatsby-Party

Statt Swing der 20er gab es Electro und Black Music auf die Ohren.
Statt Swing der 20er gab es Electro und Black Music auf die Ohren.

Von Julia Koschel

Dresden - Ganz Deutschland feiert einen Hype - und Dresden feierte mit. Gleich zwei Tage füllte sich der Blaue Salon mit herausgeputzten Damen und Herren im Stil der 20er-Jahre.

Die Veranstalter hatten zur „Party like Gatsby“ geladen. Das Unterhaltungsprogramm hatte mit Pokertisch und Spielautomaten gelockt.

Der Ansturm auf die beiden Termine war dank der vielversprechenden Ankündigung dermaßen groß, dass schon vor Wochen alle Karten vergriffen waren.

Nur: Anscheinend sind nicht alle Erwartungen der Gäste erfüllt worden. Auf der Facebook-Seite zur Veranstaltung wird offen über unpassende, elektronische Musik gemeckert.

Außerdem über lange Wartezeiten am Einlass, zu hohe Getränkepreise, zu wenig „20er“-Feeling.

Dazu Clubbetreiber Thomas Röpke (35), der für die Party die Räumlichkeiten des Blauen Salons stellte: „Bei 1500 Gästen an zwei Tagen können 3 oder 4 Facebook-Einträge keine repräsentative Einschätzung wiederspiegeln.

Das Feedback der Gäste was bei uns ankam war überwiegend positiv. Der Veranstalter hat sich viel Mühe gegeben die Gatsby-Party mottogetreu zu gestalten.“

Und Röpke weiter: „Bei beiden Partys hatten wir unsere normalen Getränkepreise und ich denke mit zum Beispiel 6,50 Euro für einen Longdrink bewegen wir uns im normalen Preisgefüge der Branche.

Außerdem kamen viele Gäste zur selben Zeit, dadurch ließen sich Wartezeiten an Einlass und Garderobe leider nicht vermeiden.“

Foto: PR


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