Sie bremsen bei voller Fahrt: General Motors ruft 650.000 Autos zurück!

Detroit (USA) - Die amerikanischen Autobauer von General Motors rufen über 600.000 Fahrzeuge verschiedener Modelle zurück.

Der Chevrolet Suburban ist auch betroffen von der Rückrufaktion.
Der Chevrolet Suburban ist auch betroffen von der Rückrufaktion.  © 123RF/Artem Konovalov

Auch, wenn es bislang noch keine Unfälle zu vermelden gibt, ruft General Motors vorsorglich 653.370 Autos auf der ganzen Welt zurück, das berichtet Fox News.

Die Autobauer aus Detroit stellten nämlich fest, dass die Fahrzeuge manchmal unerwartet bremsen, auch wenn es gar keinen Grund dazu gebe.

Das Problem beim Bremsen: Ein Raddrehzahlsensor fällt ab und an aus, weshalb die Software im Auto denkt, dass es das andere Rad auf derselben Achse abbremsen müsste.

Das Fahrzeug stoppt dann jedoch nicht. Da nur ein einzelnes Rad bremst, schleudert es sich eher. Es bestehe erhöhtes Unfallrisiko.

Um das Problem schnellstmöglich zu beheben, sollen betroffene Autofahrer im Zwei-Rad-Antriebs-Modus fahren.

Beim Rückruf spielt General Motors nur eine neue Software ein, die das Auto wieder sicher fahren lässt.

Betroffen sind die Modelle Chevrolet Silverado 1500 (Baujahre 2014 bis 2018), Chevrolet Suburban (Baujahre 2015 bis 2020), Chevrolet Tahoe (Baujahre 2015 bis 2020) sowie GMC Sierra 1500 (Baujahre 2014 bis 2018) und GMC Yukon (Baujahre 2015 bis 2020).

Da sie weltweit verkauft worden, besteht das Problem auch für deutsche Kunden. Sollte man solch ein Auto besitzen, solle man sich schnellstmöglich an den Händler wenden.

Titelfoto: 123RF/Artem Konovalov

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