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Genex! So blätterten DDR-Bürger im Katalog

Sachsen - Versteht Ihr diesen Witz? Honecker besucht eine Veteranin zu ihrem 100. Geburtstag und erkundigt sich nach ihrem Befinden. Die Rentnerin ist begeistert: „Ich habe ein schönes Haus, einen tollen Farbfernseher und einen Lada. Darauf Honnecker schmeichelnd: „Wissen Sie, dass Sie das alles meiner Arbeit zu verdanken haben?“ Darauf die Dame: „Schön, Sie kennenzulernen, Herr Genex.“
Auch Ost-Autos konnten vom Westen aus bestellt werden - die lange Wartezeit entfiel dadurch.
Auch Ost-Autos konnten vom Westen aus bestellt werden - die lange Wartezeit entfiel dadurch.

Von Uwe Blümel

Sachsen - Er galt als Neckermann-Katalog für DDR-Bürger: der Genex-Katalog. Aus dem Almanach konnten DDR-Bürger mit Westverwandtschaft Westprodukte bestellen. Bezahlen mussten ihre Angehörigen im anderen Teil Deutschlands.

Und das in harter D-Mark - eine Wohltat für die notorisch klammen DDR-Kassen. Durch Genex-Geschenke flossen zwischen 1967 und 1989 insgesamt 3,3 Milliarden D-Mark als dringend benötigte Devisen in die DDR.

Versteht Ihr diesen Witz? Honecker besucht eine Veteranin zu ihrem 100. Geburtstag und erkundigt sich nach ihrem Befinden. Die Rentnerin ist begeistert: „Ich habe ein schönes Haus, einen tollen Farbfernseher und einen Lada. Darauf Honnecker schmeichelnd: „Wissen Sie, dass Sie das alles meiner Arbeit zu verdanken haben?“ Darauf die Dame: „Schön, Sie kennenzulernen, Herr Genex.“

Wenn Ihr darüber jetzt nicht schmunzeln konntet, dann kennt Ihr sicher den Genex-Katalog nicht. Die Abkürzung stand für Geschenkdienst- und Kleinexporte. Der Katalog wurde gedruckt, damit sich Westdeutsche Geschenke für ihre ostdeutsche Verwandtschaft oder Freunde aussuchen und verschicken konnten.

Bezahlt wurde in harter D-Mark, geliefert postwendend zu den deutschen „Schwestern und Brüdern“ in die „Zone“.

Klamotten und Frisuren verraten es: Dieser Genex-Katalog stammt aus den 80er-Jahren.
Klamotten und Frisuren verraten es: Dieser Genex-Katalog stammt aus den 80er-Jahren.

Es gab leckere Präsentkörbe mit Sarotti-Schokolade, Toblerone, Ferrero Küsschen und Jacobs-Kaffee. Spendablere Verwandtschaft konnte auch Kassettenrekorder, Computer, Farbfernseher und Motorräder verschenken.

Doch fast 90 Prozent der Angebote waren Made in GDR - also von Werktätigen in der DDR gefertigt. Als Bückware lagen sie im Konsum oder in den HO-Verkaufsstellen selten im Regal.

Die teuersten Genex-Geschenke waren die sogenannten „Neckermannbuden“ - Genex-Häuser, die an den blauen Dächern erkennbar waren.

Wer sich eines dieser Fertigteilhäuser bauen lassen wollte, musste eine reiche West-Verwandtschaft haben.

Das Fertighaus FHE 108 W (Gesamtwohnfläche: 96 Quadratmeter) kostete in der eingeschossigen Minimalausführung 96.000 DM. Heute wärten das umgerechnet rund 48.000 Euro.

Der Genex-Katalog - wer einen ergattern konnte, hütete ihn wie seinen Augapfel.
Der Genex-Katalog - wer einen ergattern konnte, hütete ihn wie seinen Augapfel.

Während DDR-Bürger auf der Straße oft im Verhältnis 1:10 ihre DDR- in D-Mark schwarz eintauschten, lag der offizielle Wechselkurs von Mark der DDR zu Deutscher Mark bei 1:1. Nur nicht im Genex-Katalog. Spendierwillige Westverwandtschaft wurde mit „Schnäppchenpreisen“ gelockt.

So kostete der Trabant 601 beispielsweise 8000 DM im Katalog. DDR-Bürger mussten 10.000 DDR-Mark hinblättern. Ein Wartburg 353 war über den Genex-Katalog für etwa 9 000 DM zu haben. DDR-Bürger zahlten 20.000 Mark und mussten zudem noch mindestens zehn Jahre lang auf das Auto warten. Über Genex stand der Wagen innerhalb von nur vier bis sechs Wochen vorm Haus.

Für die Beschenkten entstanden übrigens keine Kosten. Sie galten in der Nachbarschaft als Privilegierte mit Westverwandtschaft. Wer keine Freunde „drüben“ hatte, konnte sich trotzdem kurzzeitig an den Wohltaten des anderen Deutschlands ergötzen - beim Blättern im Genex-Katalog.

Schalck hielt die Fäden in der Hand

Alexander Schalck-Golodkowski (†82) war der Devisenbeschaffer der DDR.
Alexander Schalck-Golodkowski (†82) war der Devisenbeschaffer der DDR.

Die Geschenkdienst- und Kleinexporte GmbH (Genex) wurde am 20. Dezember 1956 gegründet.

Sie unterstand später dem Chef-Devisenbeschaffer der DDR Alexander Schalck-Golodkowski, Leiter der Kommerziellen Koordinierung (KoKo). Sie war eine Abteilung des Ministeriums für Außenhandel der DDR mit Hauptsitz in Ost-Berlin.

Genex galt für Schalck-Golodkowski als wichtigste Einnahmequelle für Devisen. Zum KoKo-Imperium gehörte auch die Intershop-Ladenkette.

Am Ende sprudelten beide Quellen nicht ausreichend und die DDR musste 1983 mit einem Milliardenkredit vorm Staatsbankrott gerettet werden. Schalck-Golodkowski verhandelte den Kredit mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß (CSU).

Westprodukte gab es auch anderswo

Forumscheck.
Forumscheck.

Intershop: Außer Genex gab es DDR-weit 380 Intershops, um an Westsachsen heranzukommen. Die ersten noch mobilen Läden mit Westartikeln wurden ab Dezember 1962 am Bahnhof Berlin-Friedrichstraße und in Interhotels betrieben. Ursprünglich sollten dort Westler einkaufen. Doch seit 1974 durften auch DDR-Bürger Westgeld besitzen und im Intershop einkaufen.

Ab 1979 musste die D-Mark zuvor allerdings erst in Valutaschecks eingetauscht werden. In guten Jahren setzten die Intershops umgerechnet knapp 9 Millionen Euro um.

Exquisit: Ebenfalls 1962 wurden in der DDR Exquisit-Läden eröffnet. In den zuletzt 300 exquisiten Bekleidungs-, Schuh- und Kosmetika-Läden gab es exklusive Waren - allerdings für Ostmark, aber auch zu sehr exklusiven Preisen.

Delikat: Feinkostware wurde ab 1976 in 550 Delikat-Läden verkauft - zu ebenfalls gepfefferten Ostmark-Preisen. Im Volksmund hießen sie auch Deli-Läden oder Fress-Ex.

Dieser Hochglanz- „Wunschzettel“ spaltete die DDR in privilegierte Bürger (mit Westverwandtschaft) und solche, die das Nachsehen hatten (ohne Freunde im Westen).
Dieser Hochglanz- „Wunschzettel“ spaltete die DDR in privilegierte Bürger (mit Westverwandtschaft) und solche, die das Nachsehen hatten (ohne Freunde im Westen).

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