Schweres Schiffsunglück: Küstenwache bestätigt, dass alle Vermissten am Leben sind!

Brunswick - Ein 200 Meter langes Frachtschiff ist in der Nacht zu Sonntag (Ortszeit) vor der Küste Georgias zunächst in Schieflage geraten und später gekentert. Eine Rettungsaktion der US-Küstenwache läuft.

Dramatische Bilder vor der Küste Georgias.
Dramatische Bilder vor der Küste Georgias.  © Screenshot/Twitter USCGSoutheast

Nach Informationen von "CNN" erreichte gegen 2 Uhr der erste Notruf die Küstenwache.

Insgesamt befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 23 Besatzungsmitglieder und ein Pilot auf dem Schiff. 20 konnten bisher gerettet werden, vier sind noch vermisst.

Bei den Vermissten handelt es sich um Südkoreaner, welche sich im Maschinenraum des Frachtschiffs aufhalten sollen.

Warum es zu dem Unglück kam, ist bisher noch unklar. Auf den Bildern von der Unfallstelle ist jedoch ein Feuer an Bord des Schiffes zu sehen.

Der Frachter, welcher unter der Flagge der Marshallinseln fuhr, war auf dem Weg Richtung Baltimore. Dort sollte er voraussichtlich am Montag mit Fahrzeugen beladen eintreffen.

Update 19.48 Uhr: Alle Vermissten am Leben!

Strandbesucher beobachten ein Schleppschiff in der Nähe des Hecks des gekenterten Frachters "Golden Ray", welcher mit Schlagseite im Meer liegt.
Strandbesucher beobachten ein Schleppschiff in der Nähe des Hecks des gekenterten Frachters "Golden Ray", welcher mit Schlagseite im Meer liegt.  © Stephen B. Morton/AP/dpa

Die nach dem Kentern eines Frachters vor der Südostküste der USA im Rumpf des Schiffes eingeschlossenen vier Besatzungsmitglieder sind am Leben.

Die US-Küstenwache teilte am Montag mit, man arbeite an einem Plan, um die Seeleute zu bergen. "Das ist ein langsamer, aber sicherer Prozess."

Zunächst würden Rettungskräfte ein Loch in den Rumpf der "Golden Ray" bohren, um die Besatzungsmitglieder zu versorgen.

Update 17.33: US-Küstenwache hat Kontakt zu Vermissten in gekentertem Schiff

Nach der Havarie eines Frachters vor der Südostküste der USA haben Rettungskräfte Kontakt zu bislang vermissten Seeleuten im Rumpf des gekenterten Schiffes hergestellt. Die Küstenwache teilte am Montag mit, man arbeite nun daran, die Seeleute aus der "Golden Ray" herauszuholen.

Update 14.50 Uhr: Sicherheitskräfte versuchen in das Innere des Schiffes vorzudringen

Inzwischen sind Sicherheitskräfte mit einem Rettungshubschrauber auf dem gekenterten Schiff gelandet und versuchen ins Innere zu gelangen.

Titelfoto: Stephen B. Morton/AP/dpa


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