Georgine Krüger seit 12 Jahren vermisst: Polizei fahndet nach anonymem Anrufer

Berlin - Im März 2018 gingen über den Notruf der Berliner Polizei zwei Anrufe ein. Am anderen Ende der Leitung glaubt ein Mann zu wissen, wo Georgines Leiche begraben liegt. Die Beamten gehen dem Hinweis nach - aber ohne Erfolg. Nun wird der anonyme Anrufer mit einem Telefon-Mitschnitt gesucht.

Mit einem Leichenspürhund sucht ein Polizeibeamter in einem Waldgebiet bei Brieselang nach Spuren der vermissten Georgine Krüger.
Mit einem Leichenspürhund sucht ein Polizeibeamter in einem Waldgebiet bei Brieselang nach Spuren der vermissten Georgine Krüger.

Zwölf Jahre nach ihrem Verschwinden startete die Polizei noch einmal eine größere Suchaktion nach der vermissten Georgine. Doch sie verläuft enttäuschend. In den Wäldern von Brieselang (Havelland) vor den Toren Berlins finden die Ermittler Georgine Krüger nicht.

Die damals 14-jährige Georgine Krüger war am 25. September 2006 aus einem Bus in Berlin-Moabit ausgestiegen und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Unzählige Hinweise gingen laut Polizei ein - ein anonymer Anruf bei 110 - der 225. Hinweis - führte die Ermittler nach Jahren in das Waldstück (TAG24 berichtete).

"Der anonyme Anrufer machte so konkrete Angaben für dieses Waldgebiet, dass wir dem jetzt nachgehen", hatte ein Polizeisprecher Ende April erklärt. Dieser Anrufer wird nun mit einem veröffentlichten Mitschnitt gesucht.

Dazu fragen die Ermittler:

  • Wer erkennt die Stimme des unbekannten Hinweisgebers?
  • Wer kann Angaben zu seiner Identität oder seinem Aufenthalt geben?

Hinweise bitte an die 6. Mordkommission in der Keithstraße 30, 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911666 oder jede andere Polizeidienststelle.

Der Audiomitschnitt kann im Internet unter https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.83816.php abgerufen werden.


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