Bundeswehr-Ausbilder soll versucht haben, Rekrutin zu vergewaltigen

Gera - Im Landgericht in Gera muss sich am Dienstag ab 9 Uhr ein 31-jähriger Bundeswehr-Ausbilder wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs verantworten.

Anstatt sich um die Ausbildung der Rekrutin zu kümmern, soll der Mann sich an ihr vergangen haben. (Symbolbild)
Anstatt sich um die Ausbildung der Rekrutin zu kümmern, soll der Mann sich an ihr vergangen haben. (Symbolbild)  © DPA

Die Anklage wirft dem Mann vor, eine Rekrutin sexuell missbraucht und genötigt zu haben. Er soll sich in einem Zimmer der Pionier-Kaserne Gera-Hain zu der schlafenden Frau ins Bett gelegt und sie im Intimbereich berührt haben.

Als die Rekrutin aufgewacht sei, habe er sie festgehalten. Erst nach erheblicher Gegenwehr soll es der Frau gelungen sein, sich aus dem Griff des Mannes zu befreien.

Das Gericht hat zunächst insgesamt drei Verhandlungstage angesetzt.

Update 12.09 Uhr: Der Bundeswehr-Ausbilder hat im Prozess Erinnerungslücken geltend gemacht. Er könne sich an die Tat nicht erinnern, sagte der 31 Jahre alte Oberfeldwebel. Der Vorfall soll sich im Herbst 2015 abgespielt haben. Angezeigt wurde der Unteroffizier aber erst zwei Jahre später von einer Zeugin. Er könne sich nicht erklären, warum die Frauen die Vorwürfe gegen ihn erheben, sagte der Mann.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0