250.000 Euro bei BER-Bau ohne Arbeit abkassiert: Landgericht verurteilt Unternehmer!

Cottbus - Der Prozess wegen Betrugs beim Bau des Hauptstadtflughafens BER könnte am Mittwoch (10 Uhr) zu Ende gehen.

Ein Hinweisschild steht an der Zufahrt zur Baustelle des Hauptstadtflughafens BER.
Ein Hinweisschild steht an der Zufahrt zur Baustelle des Hauptstadtflughafens BER.  © DPA

Die Staatsanwaltschaft will plädieren, die Richter der zuständigen Kammer kündigten in der vergangenen Woche ein Urteil für Mittwoch an.

Der Angeklagte soll 2012 als Inhaber einer Baufirma für Arbeiten am Fluggastterminal falsche Rechnungen gestellt haben.

Der Flughafengesellschaft soll dadurch ein Schaden von fast 250.000 Euro entstanden sein.

Bislang äußerte sich der Mann vor Gericht nicht.

Sein Verteidiger kündigte für Mittwoch allerdings eine Erklärung seines Mandanten an.

Update 13.41 Uhr

Das Landgericht Cottbus hat den Bauunternehmer zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der 53-Jährige habe die Flughafengesellschaft mit falschen Abrechnungen um insgesamt 158.000 Euro betrogen, urteilten die Richter am Mittwoch.

Diese Summe soll laut Urteil bei dem insolventen Unternehmer eingezogen werden. Der Angeklagte äußerte sich am Mittwoch vor dem Urteil erstmals zu den Vorwürfen und gab zu, im Jahr 2012 kurz vor der geplatzten Eröffnung des BER einen Teil der Bauleistungen doppelt abgerechnet zu haben.

Titelfoto: DPA


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