Mutmaßliche Autohehler vor Frankfurter Landgericht

Die Angeklagten müssen sich vor dem Frankfurter Landgericht wegen Hehlerei äußern.
Die Angeklagten müssen sich vor dem Frankfurter Landgericht wegen Hehlerei äußern.  © dpa/Frederik von Erichsen

Frankfurt/Main - Zwei mutmaßliche Hehler von hochwertigen Autos haben zum Prozessauftakt in Frankfurt zu den Vorwürfen geschwiegen.

Die beiden 35 und 42 Jahre alten Männer stehen seit Donnerstag vor dem Landgericht.

Der Anklage zufolge geht es um insgesamt 15 Autos im Zeitraum zwischen November 2010 und März 2012, der Schaden soll sich auf knapp 600.000 Euro belaufen.

Die Angeklagten sollen diese Wagen mit beträchtlichen Gewinnen weiterverkauft haben.

Was die Käufer der teuren Oberklassewagen nicht wussten: Die Fahrzeuge stammten laut Staatsanwaltschaft allesamt aus vorausgegangenen Unterschlagungen bei diversen Leasing-Unternehmen.

Den Ermittlungen zufolge war dies den Angeklagten auch bekannt.

Hinter verschlossenen Türen trafen sich die Verfahrensbeteiligten zu Rechtsgesprächen über eine mögliche Abkürzung des Verfahrens.

Bislang hatte die Strafkammer vier Verhandlungstage bis Mitte Dezember terminiert.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0