Berliner soll Nachbarin ermordet und in Koffer nach Thüringen gebracht haben!

Berlin/Erfurt - Ein 42-jähriger Berliner, der aus Geldgier seine Nachbarin ermordet und die Leiche in einem Rollkoffer nach Thüringen gebracht haben soll, steht ab Montag (9.30 Uhr) vor dem Landgericht der Hauptstadt.

Ein 42 Jahre alter Berliner steht am Montag vor dem Landgericht (Symbolbild).
Ein 42 Jahre alter Berliner steht am Montag vor dem Landgericht (Symbolbild).  © DPA

Der Mann soll die 49 Jahre alte Frau im Juni 2018 in ihrer Wohnung in Berlin-Reinickendorf erwürgt haben. Danach habe er mit den Geldkarten des Opfers immer wieder Beträge abgehoben und in rund zwei Monaten fast 16.000 Euro erlangt, so die Anklage.

Die Leiche fuhr der mutmaßliche Täter demnach in einem Koffer nach Thüringen. Dort habe er das Opfer an einem Feldweg im Saale-Holzland-Kreis nahe der Autobahn 9 versteckt. Ein Spaziergänger entdeckte die stark verweste und zum Teil vergrabene Tote Anfang Juli vergangenen Jahres.

Das Opfer wurde über seinen Zahnstatus identifiziert. Ende August wurde Haftbefehl gegen den Verdächtigen erlassen.

Bei seiner Festnahme soll der Familienvater gestanden haben. Für den Mordprozess sind sechs Verhandlungstage vorgesehen.

Er soll seine Nachbarin getötet und in einem Koffer nach Thüringen gefahren haben (Symbolbild).
Er soll seine Nachbarin getötet und in einem Koffer nach Thüringen gefahren haben (Symbolbild).  © dpa (Symbolbild)

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