"Unverzeihlich": Mann gesteht sexuellen Missbrauch an seiner Tochter

Schwerin - Ein 44 Jahre alter Mann aus Lübz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) hat gestanden, seine Tochter im vergangenen Jahr mindestens acht Mal sexuell missbraucht zu haben.

Ein Strafgesetzbuch (StGB) steht auf der Richterbank.
Ein Strafgesetzbuch (StGB) steht auf der Richterbank.  © Oliver Berg/dpa

Der Angeklagte empfinde seine Taten als "unverzeihlich und unentschuldbar", erklärte sein Verteidiger am Mittwoch vor dem Landgericht Schwerin.

Das Kind war anfangs zwölf Jahre alt. Der Mann soll für seine Taten laut Staatsanwaltschaft regelmäßig ausgenutzt haben, dass die anderen Familienmitglieder nicht zu Hause waren.

Das Gericht, die Staatsanwaltschaft und der Verteidiger hatten sich vor dem Geständnis auf eine Höchststrafe von fünf Jahren und vier Monaten verständigt, um durch ein Geständnis dem Mädchen zu ersparen, als Zeugin vor Gericht aussagen zu müssen.

Für den Nachmittag wurden die Plädoyers erwartet. Das Urteil soll am Donnerstag verkündet werden.

Das Gebäude des Landgerichts am Demmlerplatz.
Das Gebäude des Landgerichts am Demmlerplatz.

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