Prozess in Bonn: Soldat soll Ex-Freundin niedergestochen haben

Bonn - Wegen versuchten heimtückischen Mordes muss sich seit Dienstag ein 24-jähriger Bundeswehrsoldat vor dem Bonner Landgericht verantworten.

Der Mann (Symbolbild) steht jetzt in Bonn vor Gericht.
Der Mann (Symbolbild) steht jetzt in Bonn vor Gericht.  © DPA

Am 22. Juli 2018 soll der Angeklagte seiner Ex-Freundin vor ihrer Bonner Wohnung aufgelauert, sie in den Schwitzkasten genommen und mit einem Messer am Hals verletzt haben.

Als es der 23-Jährigen gelang, wegzulaufen, soll er ihr elf Mal in den Rücken gestochen haben. Einige der Stiche seien akut lebensbedrohlich gewesen.

Zwei Tage zuvor soll die 23-Jährige sich von dem Soldaten getrennt haben.

Der Angeklagte legte am ersten Prozesstag ein Geständnis ab. Allerdings bestritt er, seiner Ex-Freundin mit einem Messer aufgelauert zu haben.

Vielmehr habe sie, als sie das Haus verließ, in die Hosentasche gegriffen, unerwartet ein Messer gezogen und gesagt: "Du bist ein toter Mann."

Reflexartig habe er daraufhin das Messer gepackt und gegen sie gerichtet. "Ich war nicht mehr ich selbst", sagte der Mann.

Der Soldat soll seine Ex-Freundin mit einem Messer schwer verwundet haben.
Der Soldat soll seine Ex-Freundin mit einem Messer schwer verwundet haben.  © DPA

Titelfoto: DPA

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