Gerechtigkeit wird in Berlin besonders klein geschrieben

Die rund 5000 Deutsche wurden im Schnitt eine halbe Stunde befragt. (Symbolbild)
Die rund 5000 Deutsche wurden im Schnitt eine halbe Stunde befragt. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Gütersloh/Berlin - Berliner haben im Vergleich zu anderen Bundesbürgern laut einer Studie ein schwaches Gerechtigkeitsempfinden.

In der am Montag veröffentlichten Untersuchung "Sozialer Zusammenhalt in Deutschland 2017" der Bertelsmann Stiftung wurden neun Themen abgefragt, darunter auch das Vertrauen in Mitmenschen und Institutionen sowie die Hilfsbereitschaft.

Auf einer Skala von Null (minimale Gerechtigkeit) bis 100 (maximale Gerechtigkeit) erreichte die Hauptstadt einen Index von 32,8 Punkten, der bundesweite Schnitt liegt fünf Punkte höher.

Untersucht wurde, ob die Menschen die materielle Verteilung in der Gesellschaft als gerecht empfinden und ob sie sich gerecht behandelt fühlen.

Der gesellschaftliche Zusammenhalt insgesamt ist unter den Deutschen im Saarland am stärksten ausgeprägt (63,07), Schlusslicht ist Sachsen (57,06). Berlin bewegt sich im Mittelfeld (59,43).

Das Markt- und Sozialforschungsinstitut Infas hat von Januar bis März 2017 rund 5000 Deutsche ab 16 Jahren befragt.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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