Gerichtsvollzieher stand pünktlich vor der Tür: Teppichfabrik durch SEK geräumt

Zur Sicherheit des Gerichtsvollziehers waren rund 200 Polizeibeamte einschließlich Spezialkräfte vor Ort.
Zur Sicherheit des Gerichtsvollziehers waren rund 200 Polizeibeamte einschließlich Spezialkräfte vor Ort.  © DPA

Berlin - Im Fall der besetzten ehemaligen Teppichfabrik in Berlin-Friedrichshain hat am Dienstagmorgen die Vorbereitung zur Räumung begonnen.

Der Gerichtsvollzieher sei gegen 9 Uhr auf dem Grundstück erschienen, um die Räumungsbeschlüsse den Besetzern zu übergeben, teilte die Polizei mit. Ob dies möglich sei, war zunächst unklar.

Die Straße Alt Stralau war am Dienstagmorgen zwischen der Glasbläserstraße und der Bahnbrücke für den Verkehr voll gesperrt. Sollten die Besetzer das Gebäude nicht freiwillig verlassen, würden Zwangsmittel durch die Polizei drohen.

Wie die B.Z. berichtet, konnte gegen 9.50 Uhr das denkmalgeschützte Areal durch den Gerichtsvollzieher an den Besitzer übergeben werden. Die Besetzung war erst kürzlich durch einen Eigentümerwechsel bekannt geworden.

Im Vorfeld der Räumung musste die Polizei zur Teppichfabrik anrücken.
Im Vorfeld der Räumung musste die Polizei zur Teppichfabrik anrücken.  © DPA

Titelfoto: DPA


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