Geringe Ausbeute: Sommer-Hitze macht Pilzsammlern das Leben schwer

Dresden - Für Freunde von Waldpilzen war die bisherige Saison in Sachsen eine Enttäuschung.

Ein Pilzsammler schneidet sich einen Maronenröhrling aus dem Waldboden. Bislang fiel die Pilzausbeute in Sachsen aufgrund der Hitze und Trockenheit sehr gering aus.
Ein Pilzsammler schneidet sich einen Maronenröhrling aus dem Waldboden. Bislang fiel die Pilzausbeute in Sachsen aufgrund der Hitze und Trockenheit sehr gering aus.  © DPA

Durch die lange Trockenheit und die tropische Hitzewelle haben die Speisepilzkulturen gelitten.

"Es gab nur vereinzelt Speisepilze in den Wäldern. Für eine richtige Mahlzeit hat es aber meist nicht gereicht", sagte Peter Welt, Vorsitzender der Pilzfreunde Chemnitz.

Bis Mitte Juli sei die Ausbeute extrem gering gewesen.

"Vor allem die Hitze mögen die Pilze nicht und auch die Regenfälle in den vergangenen Tagen waren nur ein Tropfen auf dem heißen Stein", erläuterte Sieglinde Köhler, Kreispilzsachverständige für Mittelsachsen.

Sie macht aber Hoffnung: "Wir kriegen schon noch unsere Pilze."

"Im September und Oktober ist die Artenvielfalt ohnehin am größten. Und der Regen kommt noch", versichert Köhler.

Titelfoto: DPA


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