Was hat er mit Heidi Klums Topmodels zu tun?

Jolina Fust (links) und Lynn Petertonkoker sind nur zwei von vielen Models, die Kevin Jochmann bereits ablichtete.
Jolina Fust (links) und Lynn Petertonkoker sind nur zwei von vielen Models, die Kevin Jochmann bereits ablichtete.

Harsewinkel - Umgeben von schönen Frauen fühlt sich der 19-jährige Kevin Jochmann aus Harsewinkel am wohlsten. Wie viele von ihnen wünscht auch er sich eine Karriere in dem Business.

Allerdings mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Im Gegensatz zu den Supermodels dieser Welt will er nicht vor, sondern hinter der Kamera stehen.

Die Fotografie ist seine Leidenschaft. "Der Vater meiner Freundin ist Fotograf, das hat mich interessiert", berichtet der 19-Jährige gegenüber der Neuen Westfälischen von seinen Anfängen, die noch gar nicht so lange zurückliegen. Erst vor gut einem Jahr begann er damit.

Seitdem haben es ihm vor allem Menschen angetan - insbesondere Models: "Das erste Model habe ich Anfang des Jahres fotografiert. Das war eine tolle Erfahrung." Auf seiner Facebook-Seite sieht man die Ergebnisse.

Es folgten die ersten Aufträge von Agenturen. Obwohl er erst seit vergleichsweise kurzer Zeit fotografiert, ist ihm das Business nicht fremd: Früher stand er selbst als Model vor der Kamera. Jetzt will er allerdings die Seiten wechseln.

Auch die "Germany's Next Topmodel"-Kandidatinnen Romina Brennecke (links) und Julia St. posierten schon für den Autodidakten.
Auch die "Germany's Next Topmodel"-Kandidatinnen Romina Brennecke (links) und Julia St. posierten schon für den Autodidakten.

Dass er Erfolg hat, beweist auch die Tatsache, dass viele Models auf ihn zukommen und ihn anschreiben - darunter sind sowohl unbekannte als auch bekannte. "Die Topmodels, die ich bisher kennenlernen durfte, sind alle supernett und auf dem Teppich geblieben."

Zu ihnen gehören auch einige von Heidi Klums Models, die schon vor seiner Linse posierten: Jolina Fust, Romina Brennecke oder Lynn Petertonkoker sind nur ein paar von ihnen.

Um sich zu verbessern, hat sich Kevin Jochmann mittlerweile Profi-Equipment zugelegt. Das Handwerk an sich brachte er sich autodidaktisch vor allem durch YouTube bei.

Dabei entwickelte er seinen eigenen, düsteren Stil: "90 Prozent meiner Fotos sind schwarz-weiß, denn ich möchte auf meinen Bildern Ausdruck vermitteln. Die Menschen sollen authentisch sein und intensiv wirken."

Seit seinen Anfängen lichtete der gelernte Maschinenführer immerhin schon 130 Models ab. Er ist davon überzeugt, dass die Leidenschaft zum Fotografieren mehr als nur ein Hobby ist.

Für die Zukunft hat er bereits einen Plan: "Ich möchte im Ausland arbeiten und hoffe auf meine Kontakte zu den deutschen Agenturen, dass sie mich für solche Jobs buchen."

Kevin Jochmann hat selbst als Model gearbeitet und ist auch heute noch muskelbepackt.
Kevin Jochmann hat selbst als Model gearbeitet und ist auch heute noch muskelbepackt.

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