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Was soll ich tun, wenn mir mein Geschenk nicht gefällt, Herr Psychologe?

Leipzig - Weihnachten - das ist nicht nur ein Fest der Liebe, sondern auch der Lüge! Gerade bei der Bescherung werden wir im Angesicht unpassender Geschenke zu wahren Schauspielern. Hauptsache der Weihnachtsfrieden hält!

Von Alexander Bischoff

Leipzig - Weihnachten - das ist nicht nur ein Fest der Liebe, sondern auch der Lüge! Gerade bei der Bescherung werden wir im Angesicht unpassender Geschenke zu wahren Schauspielern. Hauptsache der Weihnachtsfrieden hält!

Eine Verbraucher-Studie fördert nun zutage, dass vor allem wir Sachsen viel zu höflich sind, um die Wahrheit zu sagen.

Nur vier Prozent der Sachsen würden Eltern, Omas, Tanten oder Kindern offen sagen, dass das Geschenk nicht gefällt.

Das geht aus einer im Auftrag des Internetportals „deals.com“ durchgeführten repräsentativen Umfrage unter 1284 deutschen Verbrauchern hervor.

Damit ist der Freistaat Schlusslicht im Ehrlichkeits-Ranking:
Die meisten Sachsen würden demnach einfach schweigen, rund 15 Prozent gar Freude über das Geschenk vorspielen.

„Dieses Ergebnis wundert mich nicht“,
sagt Philipp Yorck Herzberg (48), Professor für Persönlichkeitspsychologie an der Helmut-Schmidt-Uni Hamburg. Und erklärt: „Es ist historisch belegt, dass die Sachsen schon seit hunderten Jahren ein Defizit in der Kommunikation haben - Probleme werden hier nicht angesprochen, man schweigt lieber.“

Herzberg weiß, wovon er spricht:
Er gehört nicht nur zu den renommiertesten Psychologen des Landes, er ist auch Sachse (Leipzig)! Auch typisch sächsisch: Die Menschen hier haben hohe emotionale Erwartungen an Geschenke. In der Studie werteten 70 Prozent der Sachsen Geschenke als „Barometer der Zuneigung“.

Zum Vergleich:
In Hamburg sehen das nur 55 Prozent so. Und was passiert nun mit der hässlichen Krawatte oder der kitschigen Porzellankatze? Etwa jeder Dritte behält laut Studie das unliebsame Geschenk, rund 24 Prozent verschenken es weiter und 20 Prozent verkaufen es.

Nur vier Prozent der Befragten würden es zurückgeben, drei Prozent antworteten mit „wegschmeißen“. Um den Weihnachtsfrieden zu retten und dennoch ehrlich zu bleiben, empfiehlt Psychologie-Professor Herzberg ein zweistufiges „Krisenmanagement“:

„Nehmen Sie das Geschenk erst einmal entgegen und bedanken sich. Dann warten Sie einen Tag und sprechen den Schenker an. Bringen Sie ihm positiv herüber, dass sie sich über die Geste freuen, doch dass der Gegenstand nicht zu ihnen passt. Formulieren Sie nun die offene Frage: Was wollen wir jetzt machen ..?“

Am Ende sollte laut Herzberg immer eine gemeinsame Lösung stehen - egal ob Rückgabe oder Umtausch.

So klappt’s diesmal mit einem friedlichen Fest

Nicht nur unpassende Geschenke können die Weihnachtsstimmung verhageln. Das Fest der Liebe gilt generell als konfliktträchtig, vor allem in der Familie. Warum das so ist und wie man Streit vorbeugen kann, erklärt Psychologie-Professor Philipp Yorck Herzberg (48).

Was macht die Weihnachtszeit so konfliktanfällig?
Am Jahresende ist der Stresslevel besonders hoch, weil noch so viel zu erledigen ist. Zudem ist es draußen kalt und lange dunkel - das drückt die Stimmung. Zu Weihnachten haben dann alle eine hohe Erwartungshaltung an ein schönes und besinnliches Fest - gewissermaßen eine Vollbremsung von 100 auf Null.

Was sind die häufigsten Auslöser für Festtagsstreit?
Verdeckte und ungeklärte Machtprobleme innerhalb der Familie. Da treffen ja unterschiedliche Generationen und Kulturen aufeinander mit verschiedensten Lebensentwürfen und Ansichten.

Was ist das Rezept für ein friedliches Weihnachtsfest?
Konflikte vorher aus der Welt schaffen! Potenzielle Streitthemen mit den betreffenden Personen vorher besprechen - auch auf die Gefahr hin, dass man dann nicht zusammen feiert. Lieber eine Auszeit als ein verkrachtes Weihnachtsfest! Zudem trägt eine kurze Besuchsdauer sehr zum Weihnachtsfrieden bei.

Und wenn es doch kracht?
Wenn es beim Fest zum Streit kommt, dann hilft weder, alles rauszuplatzen, noch die Wut zu unterdrücken. Legen Sie viel mehr einen Termin für eine Aussprache fest und klären die Dinge später. Das ist vor allem wichtig, wenn Kinder dabei sind.

Fotos: Uwe Meinhold, privat

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